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Ennetbadener Seniorenreise nach Meersburg

Marcel Siegrist
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Auf Einladung der Gemeinde Ennetbaden, des Kath. Pfarramtes, der Ref. Kirchgemeinde Baden-Ennetbaden meldeten sich dieses Jahr rund 80 Ennetbadener und Ennetbadenerinnen zur traditionellen Seniorenreise an. Die perfekte Organisation und liebevolle Betreuung oblag der Ökumenischen Frauengruppe, die seit 1968 diesen Anlass mit Erfolg durchführt.

Pünktlich und bei schönem Wetter bestiegen die Gäste 2 Twerenbold-Bussen der Comfortklasse. Zunächst ging die Fahrt - ohne grössere Staus - zunächst bis zum willkommenen Halt mit Kaffee und Gipfeli im Landgasthof Schwanen, im schmucken Dorf Felben-Wellhausen an der Thur bei Frauenfeld.

Frisch gestärkt ging dann die Reise weiter über Konstanz und von dort mit der Autofähre zum Reiseziel Meersburg am Bodensee. Hier ein kurzer Beitrag zur Geschichte dieser Stadt:

Als Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung von Meersburg gilt das Jahr 988. Der um die Meersburg herum angelegte Ort erhielt 1233 die Markt- und Stadtrechte. Ab 1526 war Meersburg für fast 300 Jahre Residenz der Fürstbischöfe von Konstanz, die mit ihrem Hofstaat hierher kamen, als Konstanz sich der Reformation verschrieb. Mit der Säkularisation fiel das Städtchen 1803 an das Land Baden. Die Stadt verlor ihre Bedeutung als geistiger Mittelpunkt der Region. Sie ist heute bekannt durch ihre gut erhaltene mittelalterliche Altstadt in traumhafter Lage und ist dadurch eines der touristischen Schwerpunkte am Bodensee. Sie gehört heute zum Bodenseekreis des Landes Baden-Württemberg in Deutschland.

Im erstklassigen Hotel Schiff wurden die Teilnehmenden zu einem ausgezeichneten Mittagessen eingeladen. Sie hatten im Voraus zwischen einem Fischmenu mit Saibling oder einem Fleischmenu mit Kalbsbraten bereits entschieden. Nach Dessert und Kaffe hatte man am Nachmittag 2 Stunden Zeit und Musse um die wunderschöne Stadt Meersburg, mit prachtvollen Schlossanlagen, Museen, kleinen und idyllischen Gässchen und wunderschönen Plätzen direkt am See individuell zu erkunden. Der eintretende schwache und willkommen kühlende Regen störte dabei kaum.

Bei der Rückfahrt, diesmal ohne Fähre sondern über Thayingen-Schaffhausen gab es Gelegenheit zum Plaudern und die Eindrücke dieser perfekt organisierten Reise auszutauschen.

Herzlichen Dank an die Organisatoren, Betreuer und Sponsoren.

Italo Daglio