Leserbeitrag
Die Hessenbergler am Lauberhorn

Rüdi Steiner
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zvg

Ein herrlicher Sonnentag begleiteten die Hessenbergler Veteranen von Bözen, Elfingen und Effingen auf den Männlichen. Am Bahnhof Wengen holte uns der Betriebschef der Männlichen Luftseilbahn ab und hoch gings auf 2220 m. Dort wurden die Veteranen höchst persönlich vom obersten Chef der Lauberhornrennen , Viktor Gertsch und seinem Assistenten Andreas Fuchs über das weltweit bekannte Rennen instruiert. Das Lauberhorn sei die interessanteste und längste Abfahrtsstrecke der Welt: Höchstgeschwindigkeiten von 150 kmh (Lauberhornschulter) wechseln ab auf 70 kmh beim Brüggli-S. Die Lauberhornrennen feierten 2005 das 75-Jahr Jubiläum. Nur 2 Präsidenten brauchte es : 1930-1970, Vater Gertsch, 1971 – 2011 Fredy Fuchs. 1960 war das Budget bei Fr. 16`000; heute ist man bei knapp 7 Mio. Das Schweizer Fernsehen hat mit dem Lauberhornrennen einen eigenen internationalen TV-Markt erobert; ihre Kernkompetenz Rennübertragung wird in 17 Ländern und ein paar Dutzend Sender genutzt. Die SRG hat in Wengen hierfür eine eigene TV Filiale. Die Zuschauerquote in der Schweiz ist von allen Sendungen mit 1 Mio Zuschauer mit Abstand die höchste. Von Freitag bis Samstag besuchen gegen 70`000 Fans das Lauberhorn; der Logistikchef Dres Fuchs sei da besonders gefordert. Das Helferfeld umfasst 1500 Persönlichkeiten welche mit Herzblut und Begeisterung dem Rennen zum Erfolg verhelfen. Nach dem Essen begleitete Andreas Fuchs die Hessenbergler auf den Männlichenspitz ; Osi Schwarz überraschte mit dem Gipfeltrunk - „das Erlebnis müsse doch gefeiert werden“, Recht hat er.