Leserbeitrag
Der Kirchenchor Aeschi im Südtirol

Werner Glauser
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Am Sonntagmorgen um 06.00 Uhr begann die Reise für die siebenunddreissig Teilnehmer (Kirchenchörler und teilweise Anhang) via Arlberg und Brenner nach Jenesien, oberhalb Bozen.

In Innsbruck wurde die Mittagsrast mit dem Besuch des Swarovski-Museum, das mit einem schönen Park neueröffnet wurde, verbunden. Ein funkelndes Reich für unsere Damen.

Nach dem Zimmerbezug in unserem Hotel Hirschenwirt genossen wir die herrliche Aussicht über die Stadt Bozen und die Dolomiten.

Am Montagmorgen ging es via Bozen mit der Luftseilbahn nach Oberbozen und weiter mit der Ritterbahn (einer antiken Schmalspurbahn) nach Klobenstein. Es folgte eine halbstündige Wanderung nach Lengmoos. Wir besichtigten die Erdpyramiden – eine sehenswerte Felsformation, entstanden durch Erosion. Bei schönstem Wetter genossen wir das Mittagessen in einer schattigen Gartenwirtschaft.

Am Nachmittag wollten wir die Stadt Bozen erkunden, doch bei Temperaturen um die 38 Grad wäre das für viele unserer Gruppe eine Zumutung gewesen. Da unser Chauffeur ursprünglich aus Bozen stammt, hatten wir einen optimalen Reiseführer bei uns. So entschlossen wir uns für den Besuch des Montigglersees, wo einige Abkühlung im See genossen, andere kurvten mit einem Boot übers Wasser und eine weitere Gruppe verweilte bei einem kühlen Bier nach der Umrundung des Sees.

Am nächsten Morgen ging es mit sechs Kutschen, alle von Haflinger-Pferden gezogen, über das schöne Hochplateau oberhalb von Jenesien. Anschliessend fuhren wir mit dem Car südwärts nach Etiklar und besuchten die Schlosskellerei Turmhof. Bei einem Mittagsimbiss (Marend) degustierten wir die verschiedenen Weine der Region. Die Rückfahrt führte uns durch die Südtiroler Weinstrasse entlang bekannter Orte wie Eppan, Kaltern und Tramin. Am Abend genossen wir in unserem Hotel ein weiteres hervorragendes Nachtessen. Bei gemütlicher Stimmung, einem guten Tropfen auf der schönen Terrasse und nach einigen Liedern ging auch dieser Abend zu Ende.

Am Mittwochmorgen traten wir unsere Heimreise an. Oberhalb von Meran besuchten wir das „Sissi-Schloss“ Trauttmansdorf mit den wunderschönen Park- und Gartenanlagen. Nach der Mittagsrast im wunderschönen Vinschgau ging es via Ofenpass und Flüelapass heimwärts. Viel zu schnell gingen die 4 Tage vorbei, so schien es uns, als wir am Abend im heimischen Solothurn - mit der Gewissheit eintrafen - eine einmalig schöne Vereinsreise genossen zu haben.

Werner Glauser

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