Leserbeitrag
Cäcilienchor reist nach «Mostindien»

Marcel Siegrist
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Die Vereinsreise brachte wiederum viele Ueberraschungen.

Auf Rolf Liechti, der uns schon seit Jahren mit dem Eurobus sicher an die Ziele fährt, war auch diesmal Verlass.

Ziel war in Arbon die Mosterei Möhl, ein Grossbetrieb für die Obstverarbeitung. Ganz gleich ob Aepfel oder Birnen, alles wird verarbeitet und genutzt. Im besten Fall bleiben Stiel und Kerne übrig. Jetzt in der Erntezeit wird eigentlich rund um die Uhr gearbeitet. Most ist nicht einfach Most sondern eine Vielzahl von Fruchtsäften. Bei denen wird versucht, den Geschmack der Konsumentinnen und Konsumenten zu treffen und damit den Absatz zu fördern.

1995 feierte die Firma 100 Jahre Möhl.

Eindruck machen die grossen Eichenfässer. 26 sind es an der Zahl. Sie fassen bis zu
20 000 Liter Apfelsaft und werden bis zu 80 Jahre alt. Daneben gibt es noch grosse Chromstahltanks, deren Inhalt für die Verarbeitung der Fruchtsäfte notwendig sind.

Für die im Land weit verbreitete Kundschaft hat es im Getränke-Lager Platz für 5‘000 Paletten. Mit Lastwagen wird damit die Kundschaft bedient und die einzelnen Posten ausgeliefert.

Am Schluss des interessanten und spannenden Rundganges, bekamen wir einen Mostbecher geschenkt und eine bebilderte, interessante Broschüre.

Im Park-Hotel Inseli in Romanshorn genossen wir ein feines Mittagessen.

Unser nächstes Ziel war die Stadt Stein am Rhein. Wunderbar, dieser schöne Ort, der wie ein Magnet die Leute anlockt. Auch der Cäcilienchor schlenderte durch das schmucke Städtchen.

Bevor der Hunger allzu gross wurde, fanden wir Platz im Rest. Linde in Büttikon. Das feine Zobig gab nochmals Anlass zu regen Gesprächen und bildete einen schönen Abschluss dieser Reise.

Einen besonderen Dank gehört unserem Präsidenten Markus Blaser, der es immer versteht, schöne, interessante und gemütliche Reisen „auszutüfteln“. Bei ihm freut man sich schon auf die nächste Reise.

Erwin Meier

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