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Basels Kirchenlandschaft erkundet

Reformierte Kirchgemeinde Unterentfelden Sekretariat
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PräpWE2015_15.JPG Vor dem Basler Münster
PräpWE2015_17.JPG Besichtigung des Münsters
PräpWE2015_25.JPG Grandiose Aussicht vom Münsterturm
PräpWE2015_27.JPG Spezielle Perspektive im Münsterturm

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Am letzten Mai-Wochenende verbrachten 18 Präparandinnen und Präparanden der reformierten Kirchgemeinde Unterentfelden ihr Weekend in Basel. Unter der Leitung von Sozialdiakonin Cornelia Schweizer und Pfarrer Christian Bieri konnten die Teenager ältere und neuere kirchliche Spuren in einer säkularisierten Stadt verfolgen.

Nach dem Einchecken in der – vor allem nachts! – ziemlich lauten Unterkunft im Gundeli-Quartier ging’s mit dem Tram in die Altstadt. Zunächst wurde das uralte Basler Münster erkundet. Beeindruckend waren die vielen Figuren an der Frontfassade, die alten Grabsteine im Kreuzgang oder auch der einzige Steinsarg einer Königin auf Schweizer Boden im Chor des Münsters. Ein besonderes Highlight war dann jedoch vor allem der steile, enge und anstrengende Aufstieg auf den Turm. Aus schwindelerregender Höhe wurde der Ausblick über die Stadt am Rheinknie genossen. Anschliessend konnten sich die Präparanden in kleinen Gruppen frei ins Basler Shopping-Leben an einem typischen Samstagnachmittag stürzen.

Frisch gestärkt mit einem feinen Nachtessen fuhr die Gruppe am Abend hinaus nach Riehen, wo man am Jugendgottesdienst „Surrounded“ teilnahm. Speziell war hier die Taufe zweier Konfirmanden. Eine tolle, junge Band begleitete die modernen Lieder.

Ziemlich gefordert waren am späten Abend dann die Angestellten des McDonald’s am Barfüsserplatz, als 21 McFlurrys auf einmal bestellt wurden.

Am Sonntagmorgen besuchten die Präparanden das alte Missionshaus und die „mission 21“. Auf spannende und jugendgerechte Weise entführte Christian Weber die Teenager in die Geschichte und Gegenwart der christlichen Mission. Allen wurde klar, dass wir viele Möglichkeiten haben, das Leid in dieser Welt lindern zu helfen und christliche Nächstenliebe zu üben.

Schlusspunkt des Weekends bildete nach dem Lunch auf dem Petersplatz ein kurzes, interessantes Spiel in der Altstadt. In sechs Gruppen eingeteilt versuchten die Präparanden als „Christen“ kleine Fisch-Zeichen zu sammeln oder als „Christenverfolger“ die anderen dabei zu fotografieren. Dank moderner Technik (Handy mit Foto-Funktion und WhatsApp-Chat) können solche Geländespiele heutzutage noch viel einfacher und schneller umgesetzt werden.

Inputs vor oder nach dem Essen durch Cornelia Schweizer, Christian Bieri und die jungen Helferinnen Michaela Lüscher, Vivienne Pohlink und Sara Vontobel gaben einen Einblick in die persönliche „Kirchengeschichte“ der Leitungspersonen. Ziemlich müde und geschafft kamen die Präparanden am Sonntagnachmittag nach Hause.