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Abenteuerliche Turnfahrt am «Klettersteig Tierberglihütte»

Yannick Helfenstein
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Anstieg
Ankunft Gipfel
Tierberglihütte 2795 m

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«KlackKlack» - mit diesem unverkennbaren Geräusch der Karabiner begann das diesjährige Abenteuer einiger mutiger Männer vom TV Dürrenäsch. Remo Peach Kaspar, der bereits sehr erfahrene Bergsteiger unter uns, organisierte vom 12. - 13. September eine unvergessliche Bergtour mit einem Hauch von Nervenkitzel kombiniert mit einem Naturerlebnis der Extraklasse. Bei geradezu idealen Wetterverhältnissen fuhren am Samstagmorgen 16 Mann aus Dürrenäsch zum Klettersteig beim Steingletscher am Sustenpass.

Kaum angekommen, ging es auch schon mit den ersten und wichtigsten Instruktionen los: «Aufwärts gut, runter fallen schlecht!». Und nachdem die Helme auf unseren Köpfen festsassen und der Rest der Ausrüstung gecheckt war, begannen wir mit dem Aufstieg vom Steingletscher zur Tierberglihütte. Der Weg nach Oben ist in zwei Teilstrecken unterteilt. Der Zustieg erfolgt vom Parkplatz (2100 m) nach nur einem kurzen Fussmarsch von 100 m. Da klinkten wir uns am Berg an. Die typischen Das-machen-wir-mit-Links-Sprüche wurden auch schon bald etwas leiser und die Geräusche der Anstrengung waren nicht zu überhören. Doch trotz Allem blieb der Spass nicht auf der Strecke (oder in diesem Fall, in der Wand hängen). Auf der Höhe von 2427 m kann der Klettersteig verlassen werden, um auf einem Wanderweg zur SAC-Hütte zu gelangen oder man steigt, wie wir es taten, in den 2. Teil, welcher sich über Steilaufschwünge, Bänder, Platten und Grate bis auf 2795 m zur Tierberglihütte zieht und unsere Muskeln nochmal so richtig zum Glühen brachte.

Das Gastgeber- und Wirtenpaar Hans-Peter & Tina Imboden sorgten mit ihrem Team für ein wunderbares Berghütten-Ambiente und stärkten uns mit einer heissen Suppe, frischem Salat und einem währschaften Chäs-Fondue, so dass ganz sicher keiner unserer ambitionierten Bergsteiger hungern musste.

Nach einer kurzen aber guten Nacht und einem kleinen Frühstück erlaubte uns der schöne Wanderweg, welcher uns wieder ins Tal führte, noch einmal die frische Luft und die Aussicht zu geniessen. Vollzählig und unverletzt bei unseren Autos angekommen, war die Begeisterung so gross, dass schon bald, wenn auch nicht für jeden, weitere Touren geplant werden. Danke Peach für die gute Organisation, die motivierenden Zusprüche und das Führen am Berg. (flu)

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