Aufgetischt
Mamma Leone, Luzern: Laut und herzlich: Italienisch

Die Welt ist eine Pizza, Tomatensugo können sogar Fussballstars kochen. Aber finden Sie mal einen guten «Italiener», einen, bei dem die Antipasti ein Ereignis sind, die Pasta eine Party und der Hauptgang ein rauschendes Fest ist.

Christian Berzins
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Salvatore Ferraro (links) mit seiner Frau Emilia und Küchenchef Gionni Sbarra (Mitte) im Mamma Leone, Mühlenplatz 12, Luzern. Tel. 041 410 17 91. Geöffnet: Mo–Sa 11.30–14 und 18–22 Uhr. Sonntag geschlossen.

Salvatore Ferraro (links) mit seiner Frau Emilia und Küchenchef Gionni Sbarra (Mitte) im Mamma Leone, Mühlenplatz 12, Luzern. Tel. 041 410 17 91. Geöffnet: Mo–Sa 11.30–14 und 18–22 Uhr. Sonntag geschlossen.

So ein Restaurant ist das Mamma Leone – das wissen die Luzerner. Am Samstagabend brummt der Laden, das Personal kaschiert die Unterdotierung erst mit Charme, dann mit Hektik. Der (einzige) Fisch-Hauptgang ist schon aus. Immerhin: Es gibt Pasta-Alternativen. Aber vorerst lassen wir Salvatore Ferraro mit der Burrata Pugliese con Culatello (Fr. 24.50) – einem Mozzarella aus Kuhmilch mit dem Herzen des Rohschinkens – zeigen, welch famose Roh-Produkte er verwendet.

Gegenüber ist jedes Stück im lauwarmen Tintenfischsalat butterzart und duftet herrlich (Fr. 22.50). Dann: Auftritt Pasta! Tagliatelle mit Schwertfischstücken (Fr. 24.50). Jede der breiten Nudeln ein Gaumenkitzel, an der Frische des Fisches besteht kein Zweifel. Gegenüber gibts Lammrücken (Fr. 44.50) mit Kartoffeln – wunderbar frisch duftende aus dem Ofen. Die Weinpreise sind sehr angenehm – so, wie das Lokal ab 21.30 Uhr, wenn die meisten Gäste weitergezogen sind.

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