Rezept

Sellerie tut gut! Aber endlich einmal nicht als Suppe oder Salat

Dämpfen, formen, mischen, braten: So werden die Sellerie-Kartoffel-Küchlein gemacht.

Dämpfen, formen, mischen, braten: So werden die Sellerie-Kartoffel-Küchlein gemacht.

Die Knolle enthält Kalium und Vitamin E – eine willkommene Stärkung im Winter. Die Herausforderung ist: Wie zubereiten, wenn nicht als Suppe oder Salat?

Die Antwort kommt von «Wildeisen»-Köchin Florina Manz. Sie brutzelt aus Knollensellerie und Kartoffeln goldbraune Küchlein. Eine willkommene Abwechslung zu all den winterlichen Suppen und dem immergleichen Selleriesalat. 

Die Küchlein eignen sich bestens als Hauptgericht – mit etwas anderem Salat – oder als Beilage, etwa zum Sonntagsbraten.

Der Einkaufszettel zum Rezept:

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Gut für Haut, Nerven und Herz

Eine Sellerieknolle wächst ganze sieben Monate lang, bis sie geerntet wird. Bis im Novemeber kommen die Knollen frisch vom Feld in den Laden. Weil sie sich danach besonders gut lagern lassen, gelten sie als eines der Wintergemüse schlechthin. So übrigens auch viele Kartoffel-Sorten.

Das Wurzelgemüse enthält Kalium und Vitamin E. Der Mineralstoff Kalium reguliert den Wasserhaushalt und den Blutdruck, zudem ist Kalium wichtig für die Übertragung von Nervenreizen. Vitamin E ist unter anderem gut für die Haut und schützt die Zellen gegen freie Radikale.

Klopftest beim Einkauf

Beim Einkauf von Sellerie sollte man kleinen bis mittleren Knollen den Vorzug geben, denn dicke Exemplare sind innen oft schwammig. Deshalb den Klopftest machen: Klingen die Knollen hohl, weist dies auf ein schwammiges Inneres hin.

Sellerie hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks mindestens zwei Wochen. Einmal angeschnitten, werden die Knollen an der Schnittfläche rasch braun. Zitronensaft oder Essig zögern dies hinaus. Schnittstellen unbedingt mit Klarsichtfolie abdecken.

Viel Spass beim Kochen und en Guete!

Annemarie Wildeisen’s KOCHEN

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