TV-Talk

Nora Zukker, vom Bus überfahren: Wie die Verletzungen ihr Leben verändert haben und warum sie ihren Leidensweg öffentlich macht

"Treppen laufen war das Komplexeste was ich je wieder lernen musste."

«Treppen laufen gehörte zum Komplexesten, was ich wieder lernen musste»: Nora Zukker in der Sendung TalkTäglich.

Im Juni 2018 ist Nora Zukker in Zürich von einem Bus überfahren worden. Sie überlebte. Und nicht nur das: Heute kann sie wieder gehen. Narben sind geblieben, physische und psychische. Ihre Geschichte trägt sie seit jeher nach aussen, am Montagabend war sie Gast im TV-Talk auf Tele Züri.

«Es fühlte sich an, als würde mir jemand die Haut vom Leib reissen und mich gleichzeitig anzünden.» So beschreibt Nora Zukker den Schmerz, den sie bei ihrem Unfall verspürte. Geschrien habe sie, derart heftig, dass die Polizei später sagte, man habe nicht sagen können, ob die Laute von einem Menschen stammen oder von einem Tier.

Die Autorin und Journalistin ist am 17. Juni 2018 in Zürich Altstetten von einem Bus überfahren worden. Nora Zukker überlebte mit schweren Verletzungen an den Beinen, am rechten Fuss hat sie den grossen Zeh und einen Teil ihrer Ferse verloren. Es folgten mehr als ein Dutzend Operationen und monatelange Therapien, gehen, Treppen laufen oder Velo fahren musste die junge Frau wieder lernen.

Nora Zukker, heute 33 Jahre alt, war am Montagabend Gast in der Sendung «TalkTäglich» auf Tele Züri.  Dort sprach sie mit Markus Gilli darüber, wie ein unachtsamer Moment ihr ganzes Leben verändert hat, weshalb sie ihren schmerzvollen Weg zurück in ein selbstständiges Leben auf Facebook und Twitter dokumentiert und was das Erlebte nicht nur physisch mit ihr gemacht hat. 

Die Sendung «TalkTäglich» mit Nora Zukker in voller Länge:

Leben nach einem Unfall

Mehr zu Nora Zukker: Die SRF-1-Redaktorin Rebekka Häfeli hat Nora Zukker ein halbes Jahr begleitet, entstanden ist ist eine 50 Minuten lange «Doppelpunkt»-Sendung, die Anfang September ausgestrahlt worden ist. (smo)

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