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«Nicht deine Mutter? Nicht deine Milch!»: Tierschützer kämpfen mit stillender Mutter gegen Milchtrinker

Tierschützer kämpfen mit stillender Mutter gegen Milchtrinker

«Ich wäre am Boden zerstört, würde man mir mein Kind wegnehmen»: Influencerin Michelle Weinhofen im Peta-Video.

Kuhmilch trinken verursacht tierisches Leid: Das ist die Botschaft des neuesten Peta-Clips. Im Namen der Tierschutzorganisation fordert eine US-Bloggerin die Bevölkerung auf, den Konsum von Milchprodukten zu stoppen und sich stattdessen vegan zu ernähren.

«Ich wäre am Boden zerstört, würde man mir mein Kind wegnehmen», sagt Michelle Weinhofen in die Kamera, an der Brust ihr Baby. «Aber genau das passiert mit Mutterkühen. Oft werden ihre Kälber wenige Stunden nach der Geburt von ihnen getrennt.»

Für die Mutterkühe bedeute das «extremen Stress», so die stillende Mutter weiter. Die Milch, die die Kuh für ihr Kalb produziere, werde stattdessen von den Menschen konsumiert.

Das «grausame» Leben der Milchkühe

Michelle Weinhofen ist Yoga-Lehrerin und ernährt sich vegan, sie hat als Bloggerin in den USA den Status einer sogenannten Influencerin erlangt, also einer Person, die in den sozialen Medien eine besonders grosse Gefolgschaft hat und deshalb von Unternehmen oder Institutionen als «Werbeträger» genutzt wird.

Für die Tierschutzorganisation Peta amtet Weinhofen als Botschafterin für eine Ernährung ohne tierische Produkte, im aktuellen Fall propagiert sie den Konsumstopp von Milchprodukten. Denn das Leben von Milchkühen bezeichnet Peta als «grausam».

«Den Tieren die Babys nehmen»

Im Video schildert Weinhofen den sich immer von Neuem wiederholenden Ablauf von «gewaltsamer Befruchtung», Geburt und der Trennung vom Kalb. «Denk daran, den Tieren die diese Milch produzieren, wurden ihre Babys genommen», so die frischgebackene Mutter.

Lanciert worden ist das Video vor einigen Tagen zur Weltstillwoche von Unicef und WHO und weiteren Organisationen, vom 1. bis 7. August 2018. (smo)

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