Getestet
Apple hat (nicht) immer recht

Nun bringt auch Apple Riesenkopfhörer auf den Markt. Lohnt sich der Kauf?

Raffael Schuppisser
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Die Airpod Max-Kopfhörer von Apple

Die Airpod Max-Kopfhörer von Apple

zvg

Vor einigen Wochen haben wir Ihnen hier Kopfhörer von Bowers & Wilkins ans Herz, respektive an die Ohren gelegt.

Falls Sie sie nun tragen (nicht nur im Homeoffice, sondern auch draussen): Gratulation! Sie gehören zu den Trendsettern grosser Ohrhörer, bevor die Apple-Jünger mit ihren Airpod Max zahlreich auflaufen.

Sollten Sie dennoch auf die Apple-Kopfhörer warten, wollen wir uns an dieser Stelle nicht mit einem Urteil zurückhalten. Falls noch Zweifel bestanden haben sollten, sind sie nun ausgeräumt: Apple ist nicht nur ein Tech-Konzern, sondern auch eine Design-Firma.

Anders als bei der Apple Watch, welche die klassische Uhr mit neuen Features erweitert hat, können die Airpod Max nicht mehr als herkömmliche Kopf­hörer. Man kauft sie sich nicht wegen ihrer erweiterten Funktionalität, sondern wegen ihres reduzierten Designs.

Alles passt zusammen: Die langgezogene Form der aus Aluminium gefertigten Ohrmuscheln, die filigrane Halterung, der verstellbare Bügel. Die Polster haften magnetisch und lassen sich einfach ersetzen, sollten sie einmal abgetragen sein.

Zwei Knöpfe reichen für die Bedienung aus. Sobald die Hörer in die Nähe eines Apple-Geräts kommen, werden sie auf dem Bildschirm angezeigt und verbinden sich automatisch über Bluetooth. Umso mehr zickten sie, als wir versucht haben, sie mit einem Android-Gerät zu koppeln. Das ist wohl nicht vorgesehen.

Auch nicht, dass man die Nuancen des Sounds selber einstellt – eine App dafür gibt es nicht. Ganz nach dem Motto: Apple weiss am besten, wie es klingen muss. Gut, aber etwas basslastig.

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