Viele haben viel auf den Rippen und alle wollen schlank sein – daran hat sich in den vergangenen 50 Jahren nichts geändert.

Was die Methoden anbelangt, dieses Ziel zu erreichen, hat sich so einiges verändert. Der Blick zurück mutet geradezu seltsam an, wie dieser Beitrag des Schweizer Fernsehens vom Januar 1966 zeigt. 

Die Verteilung des Zuviel

Mit «aus Amerika importierter Schlankheitsmaschinerie» versuchten vor allem die Schweizerinnen ihren Körper «im Maschinenmassagesalon» in die perfekte Form zu raspeln, rollen und schmirgeln.

Hierbei gehe es «nicht so sehr um die Herabminderung des Lebendgewichts», wie im Kommentar erläutert wird, sondern viel mehr um eine «bessere Vereteilung des Zuviel auf die diversen Körperregionen».

Denn Schlankheit wolle eben wie Schönheit leiden, wie es im Beitrag heisst. Immerhin: Die kreativen Prozeduren seien «in Tat und Wahrheit etwas weniger schmerzhaft» als es aussehe. (smo)