Die neuen per GPS selbstgesteuerten Lastwagen sollen verhindern, dass Jungpflanzen beschädigt werden, aus denen die Ernte des nächsten Jahres entsteht. 

Derzeit gehen etwa vier Prozent des Ertrags verloren, weil Fahrzeuge Jungpflanzen niederfahren und zudem den Boden verdichten. Dadurch können Ertragseinbußen in Höhe von mehreren Tausend US-Dollar je Lkw und Saison entstehen.

Gegenwärtig wird die Zuckerrohrernte mit Erntemaschinen und von Hand gesteuerten Lkw eingebracht, die im Schritttempo nebeneinander herfahren. Wenn ein Lkw voll ist und seine Fracht wegbringt, tritt ein anderes Fahrzeug an seine Stelle und der Vorgang beginnt von vorn.

Die große Herausforderung für den Lkw-Fahrer besteht darin, die Geschwindigkeit des eigenen Fahrzeugs mit der der Erntemaschine zu synchronisieren. Gleichzeitig muss er so in der Spur bleiben, dass keine Pflanzen zerstört werden, aus denen die Ernte des nächsten Jahres entsteht.

Dieses Problem hat Volvo Trucks in Gestalt eines Fahrerassistenzsystems gelöst, mit dem das Lenken automatisch erfolgt. Es sorgt dafür, dass der Lkw beim Ansteuern, Begleiten und Verlassen der Erntemaschine immer genau auf Kurs bleibt.