Einblick
Dutzende Zahnräder und kiloweise Stahl: So sieht es in einem Bancomaten aus

Hier kommt Papierstau definitiv nicht infrage: 400 Einzelteile sorgen dafür, dass ein Bancomat die richtigen Noten ausspuckt.

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Es piepst und blinkt und rattert und dann kommt die Note aus dem Schlitz. Vorstellen, was in einem Bancomaten vor sich geht, kann man sich nur schwer.

Das Video eines US-TV-Senders «Science Channel» gewährt einen Einblick in die ausgeklügelten Maschinen.

Das Herz eines Bancomaten ist ein rund 250 Kilo schwerer Stahltresor. Darin befinden sich zwei Schubladen mit Platz für bis zu 3000 Noten. In einem US-Bancomaten wie jenem im Beispiel befinden sich bis zu 300 000 Dollar.

Zahnräder und Sensoren

Das Hirn der Maschine ist der Kartenleser. Dieser stellt eine Verbindung zwischen Maschine und dem Bankkonto her und prüft so Pin-Code und Karte.

Danach setzen sich im Innern des Bancomaten zahlreiche Zahnräder in Bewegung. Das erste Zahnrad ist mit Gummi beschichtet und holt so die gewünschten Noten einzeln aus der Schublade.

Bis zu fünf Noten pro Sekunde

Auf dem Weg von der Schublade zum Geldschlitz prüft ein Sensor, ob wirklich auch nur eine Note unterwegs ist.

Das alles geht so schnell, dass ein Bancomat bis zu fünf Noten pro Sekunde ausspucken kann.

Und doch kann die Hochsicherheitsmaschine rasch geöffnet werden. Allerdings nur von den richtigen Leuten. Der Tresortür lässt sich zum Auffülllen mit einer Zahlenkombination öffnen. Pröbeln lohnt sich nicht: Bis zu eine Million Varianten sind bei dem Beispiel im Video möglich. (smo)

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