Kultur

Kulturschaffende rechnen mit bis zu 90 Prozent weniger Einkommen

Theaterschaffende haben es in der Coronakrise nicht leicht. (Symbolbild)

Theaterschaffende haben es in der Coronakrise nicht leicht. (Symbolbild)

Eine Umfrage des Musikerverbands Sonart zeichnet ein düsteres Bild: Die Mitglieder rechnen mit Einkommenseinbussen von bis zu 90 Prozent in den nächsten zwölf Monaten. Der Bund soll deshalb die Risiken von Veranstaltungen mittragen, fordert Sonart.

(wap) Corona macht der Schweizer Kulturszene weiterhin zu schaffen. Am Mittwoch hat der Berufsverband der freischaffenden Musiker Sonart die Ergebnisse einer Umfrage unter seinen Mitgliedern und anderen Kulturschaffenden aus verschiedenen Sparten veröffentlicht. Demnach rechnen die Kulturschaffenden auch im zweiten Halbjahr 2020 mit Ausfällen von 80-90 Prozent. Für das erste Halbjahr 2021 befürchten sie noch Ausfälle von etwa 60 Prozent.

Es sei deshalb wichtig, dass das Parlament das Covid-19-Gesetz annehme, heisst es in einer Mitteilung zur Umfrage. Weiter schlägt Sonart vor, dass der Bund sich an der Versicherung von Grossveranstaltungen beteilige. Solange das Risiko allein von den Veranstaltern getragen werde, traue sich kaum jemand, grössere Events zu organisieren. Darunter leide die ganze Szene, heisst es weiter.

Meistgesehen

Artboard 1