Filmstart
Kinobetreiber freuen sich über Film mit Horror-Clown – Leute sorgen sich um Nachahmer

Der Film «Es» mit dem Horror-Clown Pennywise feiert in der Schweiz Premiere. Die Kinobetreiber freut es, auf den Strassen machen sich die Leute Sorge um Nachahmer.

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Ein Film für alle Horror-Liebhaber. Der Film «Es», basierend auf dem Roman von Stephen King, handelt von einem Monster, welches in der Kleinstadt Derry Kinder tötet. «Es» kann verschiedene Gestalten annehmen, meistens erscheint es in der Gestalt des Clowns Pennywise. Eine Gruppe von Jungen jagt den Killer. Und als Erwachsene nehmen sie die Jagd erneut auf.

Das Buch war ein Bestseller. So wird nun auch vom Film, der am Donnerstag Schweizer Premiere feierte, viel erwartet. «Es war ein riesen Erfolg am Startwochenende in den USA und den anderen Ländern», sagt Deliah Kyburz vom Youcinema Oftringen gegenüber TeleM1. Mit 170 Millionen Zuschauern sei der Film ein grosser Kassenschlager. Die Vorpremiere am Mittwoch sei ausverkauft gewesen und der Vorverkauf laufe auch sehr gut. Die Oftringer Kinobetreiber erwarten ein sehr erfolgreiches Wochenende. So dürfte es auch bei den anderen Kinos in der Region der Fall sein.

Freude auf der einen Seite, Sorge auf der anderen. In der Vergangenheit gab es schon Horror-Clowns, die in der Umgebung ihr Unwesen trieben. In den letzten zwei Jahren musste die Kantonspolizei Solothurn acht Mal deswegen ausrücken. Vor Ort habe aber nie jemand angetroffen werden können, so Mediensprecher Bruno Gribi zu TeleM1. In den USA gab es wegen eines Horror-Clowns schon einen Toten.

Auch ausserhalb des Zirkus als Clown herumzulaufen sei grundsätzlich erlaubt, meint Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau. «Heikel wird es, wenn man Leute zu Tode erschreckt und etwas Gefährliches macht.» Als Clown mit einer Waffe auf andere loszugehen bedeutet eine Straftat. (ldu)