Kurzfilm

Hausdrachen Gerber: Stephanie Glasers zweiletzte Rolle

In der Waschküche: Stephanie Glaser alias Frau Gerber gibt der Chinesin May den Tarif durch.

In der Waschküche: Stephanie Glaser alias Frau Gerber mit May.

In Kurzfilm May der Zürcher Jungregisseurin Natascha Belehr spielt die kürzlich verstorbene Volksschauspielerin Stephanie Glaser ihre zweitletzte Rolle.

Die Rolle ist Glaser auf den Leib geschnitten. Die krächzende Alte, die die junge Ausländerin May zurecht weist. Ihr mit ihrer Krächz-Stimme erklärt, dass es einen Waschplan gibt, eine Hausordnung. Und dass die chinesischen Glücksbringer im Haus nichts zu suchen haben.

Die junge Chinesin May ihrerseits ist mit dem bösen Herrn Brunner verheiratet. Und dieser Bösewicht, gespielt von Andreas Zog, behandelt seine Frau so, dass die böse Frau Gerber dann doch noch zur guten und hilfsbereiten Nachbarin wird.

Prominent besetzt

Im Film spielt Glaser jene Rolle, die sie in den letzten Jahren in Variationen meist gespielt hat und die ihr auf den Leib geschnitten ist. Die eigenwillige alte Frau, die sich trotz fortgeschrittenen Alters zu helfen weiss. Die Frau, die stetes das himmelblaue Kleid trägt mit einer Schürze darüber.

Der solide 23-minütige Kurzfilm, der mit vielen Stars besetzt ist (neben Glaser spielen Andreas Zogg, Beat Schlatter und Eliane Chappuis mit) wurde heute im Rahmen von «Produktionen aus Filmhochschulen» gezeigt worden und hat dem jugendlichen Publikum hörbar gefallen.

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