Nachdem die 16. Kurzfilmnacht-Tour vor drei Wochen ihren Auftakt in Bern und Biel gefeiert hat, ist nun der Aargau an der Reihe. Am Freitag, 13. April, in Baden-Wettingen und am Samstag, 14. April, in Aarau dürfen sich die Zuschauer erneut auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. In vier Programmblöcken werden insgesamt 21 Kurzfilme aus aller Welt gezeigt.

Im Programm von Swiss Shorts ist beispielsweise die Migrationsgeschichte «Facing Mecca» (Gewinner des Studenten-Oscars) zu sehen oder «Ins Holz», eine Dokumentation über das traditionsreiche Flössen auf dem Ägerisee. Das übrige Programm der Kurzfilmnacht wartet dieses Jahr mit viel schwarzem Humor auf. «Standby» durchspielt den Arbeitsalltag zweier britischer Polizisten im engen Raum ihres Streifenwagens und im Animationsfilm «Edmond» reist ein Mann in die Vergangenheit, um die Wurzeln seines Kannibalismus zu ergründen.

Als besonderes Ereignis der Tour werden in jeder Stadt Premieren von Filmschaffenden aus der Region gezeigt. In Baden-Wettingen und Aarau sind folgende drei Filme «Made in Aargau» auf der Leinwand zu sehen: Der Essayfilm «Fürchtet euch nicht» (Kezia Zurbrügg und Philipp Ritler) thematisiert die Zukunftsangst der Gegenwart.

Im Dokumentar-Kurzfilm «Between Classes There Are Dreams» (Simon Weber ) sind zwei Studenten auf der Suche nach der grossen Liebe und dem richtigen Lebensweg. Im Animationsfilm «Proxy» (Haidi Marburger, Nina Hoffmann und Ramon Arango) bestellt sich eine trauernde Mutter ein Roboter-Replikat ihres verstorbenen Sohnes. Die Filmschaffenden werden bei den Vorführungen anwesend sein und spannende Einblicke in ihre Arbeit gewähren.