Es ist Aus: Die Erfolgsserie «Der Bestatter» ist tot. Nach 40 Folgen und sieben Staffeln ist die SRF-Krimiserie am Dienstag mit der Folge «Phönix aus der Asche» zu Grabe getragen worden (oder doch eher in Rente gegangen: Fortsetzung folgt – irgendwann einmal, oder?). 729'000 Zuschauer und Zuschauerinnen gaben Luc Conrad, Doerig, Semmelweis und Co. ein letztes Geleit.

Es ist ein versöhnlicher Abschluss für die letzte Staffel, die im Schnitt so wenige Zuschauer wie noch keine bisherige vor die TV-Geräte lockte: 684'000. Zum Vergleich: der Zuschauerschnitt der gesamten Serie liegt bei 713'800.

Konstanz bewies die in und um Aarau spielende Kriminal-Serie beim Marktanteil (durchschnittlich 40 Prozent) – die siebte Staffel legte nochmals zu und erreichte mit 40,2 Prozent sogar den drittbesten Wert aller Staffeln.

Eine Premiere auch in der letzten Folge

Nach der ersten Folge der letzten Staffel hiess die Schlagzeile: «Serie startete noch nie mit weniger Zuschauern». Das Verdikt: eine gewisse Sättigung mache sich beim Schweizer TV-Publikum breit. Wir sagten voraus:

Begründet war die Aussage wie folgt: In allen Jahren zuvor war jeweils die erste Folge mit grossem Abstand die meist gesehene – 2015 sorgte das für den Rekord von 913'000 Zuschauern. (Die dritte Staffel war letztlich auch die bisher erfolgreichste mit Zuschauerschnitt von fast 750'000.) 

Nun, wir behielten nur teilweise recht (vertraue also nie blind der Statistik!) – Luc, Anna-Maria und Co. konnten zulegen. Und so sorgte die siebte Staffel für eine Premiere: Die letzte Folge der Staffel hatte erstmals am meisten Zuschauer – die Kurve hat sich zum Abschluss als gedreht.

 

Zum Nachschauen – die finale Folge der siebten Staffel: