Kultur

Deutscher Buchpreis 2020 geht nicht in die Schweiz

Die Schweizer Autorin Dorothee Elmiger schaffte es mit «Aus der Zuckerfabrik» auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises.

Die Schweizer Autorin Dorothee Elmiger schaffte es mit «Aus der Zuckerfabrik» auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises.

Der Deutsche Buchpreis geht dieses Jahr an die deutsche Autorin Anne Weber. Die Schweizerin Dorothee Elmiger, die ebenfalls für den Preis nominiert war, erhält als Finalistin 2500 Euro.

(agl) Die Buchpreis-Verleihung fand am Montag in Frankfurt ohne Publikum, aber mit einer Live-Übertragung statt. Die Auszeichnung für den besten deutschsprachigen Roman ging an die Schriftstellerin Anne Weber für «Annette – ein Heldinnenepos». Darin geht es um die heute
95-jährige Widerstandskämpferin Annette Beaumanoir, die sich in der algerischen Unabhängigkeitsbewegung engagiert hat.

Unter den sechs Finalistinnen befand sich auch die Zürcher Schriftstellerin Dorothee Elmiger mit ihrem Buch «Aus der Zuckerfabrik». Darin erzählt sie in essayistischer Form vom ersten Schweizer Lottomillionär und geht der Frage nach, woher der Zucker kommt. Der Deutsche Buchpreis ist laut Website mit insgesamt 37'500 Euro dotiert: Der oder die Erstplatzierte erhält 25'000 Euro, die übrigen fünf Autorinnen und Autoren der Shortlist erhalten jeweils 2500 Euro.

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