In einer gemeinsamen Erklärung teilten die griechisch-orthodoxen, katholischen und armenischen Kirchen am Montag mit, Fundamente und Fussboden der Kirche sollten mit einem mehrfachen Millionenaufwand saniert werden.

Die Grabeskirche ist an dem Ort errichtet, an dem nach christlicher Überlieferung Jesus gekreuzigt und begraben wurde und wieder auferstanden ist. Ein griechisches Team hatte 2016 ein Restaurierungsprojekt der Ädikula geleitet, des grossen Bauwerks in der Kirche über dem Grab. Bei dem nun angekündigten zweiten Renovierungsprojekt werden auch zwei italienische Institutionen beteiligt sein.

Die Grabeskirche war immer wieder ein Streitobjekt zwischen den verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen. Eine Vereinbarung über eine gemeinsame Verwaltung hat den Streit beigelegt.