Persönlich

Noch nicht alle sind «back on track»

Eher die Ausnahme als die Regel: Eine Zugpassagierin mit Schutzmaske.

Eher die Ausnahme als die Regel: Eine Zugpassagierin mit Schutzmaske.

Wir haben es gern unmaskiert. Wenn wir unterwegs sind zumal. Gut, dass sich das Zugpersonal schützt (und uns dazu), denken wir im Stillen. Und verspüren keine Scham, ohne Maske von A nach B zu reisen. Und ansatzweise das Gefühl zu haben, eigentlich sei schon fast alles wieder wie zuvor.

Etwas unsicher wird, wer in Olten einen Halt einlegt, wo es noch ein Bahnhof-Buffet gibt, das diesen Namen verdient. «Back on train» ist da im Vorbeirauschen zu lesen. Und, ja, es stimmt: Die Restaurants in den Zügen sind auch wieder bedient. Aber manchmal wäre es einem lieber, das «Buffet» hätte offen – und zwar immer, wenn wir es brauchen (und nicht wenn es die Selbstbeschränkungen noch auferlegen). Jedenfalls wünschen wir uns das Bahnhof-Buffet «back on track». Und das «Dreitannen» dazu schön temperiert.

Apropos: Schneller als uns lieb war, knüpften die Bundesbahnen dort an, wo sie vor dem Lockdown aufgehört hatten. Technische Störungen am Zug, derselbe womöglich verkürzt geführt und in Solothurn ohnehin am Ende seines Lateins (beziehungsweise seiner Strecke). Denn es wird bekanntlich gebaut vor Grenchen. Die Ersatzbusse stehen bereit. Gut so. Auch wenn wir an notdürftigem, weil unechtem Ersatz in den letzten Wochen wahrlich genug hatten.

balz.bruder@chmedia.ch

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