Persönlich

Frühlingsrollen statt Cervelat

Frühlingsrollen als Wandermahlzeit.

Frühlingsrollen als Wandermahlzeit.

Früher machten wir das so. Wir packten frühmorgens den Rucksack und stellten uns darauf ein, möglicherweise des Hungers oder des Dursts sterben zu müssen. Oder jämmerlich zu erfrieren. Mit der Folge, dass die Packung ganz ordentlich war. Es sollte an nichts fehlen.

Heute zieht unsereins zwar immer noch an die frische Luft. Aber wir sind sorgloser geworden. Etwas Wasser, ein Kraftstängel. Bestenfalls eine Regenjacke. Das ist es dann. Und, ehrlich gesagt: Es reicht auch. In der Regel jedenfalls.

Etwas knapp in dieser Hinsicht war es bei meinem sonntäglichen Exkursiönchen auf den Oltner Born, dessen Gipfel aber auf Gemeindegebiet von Wangen liegt. So viel Korrektheit muss sein. Allerdings zog es mich danach auf die andere Seite.

Kein Witz: Beim Abstieg kommt man am «Kleinen Matterhorn» vorbei. Jedenfalls ist der Felsbrocken so angeschrieben. Dann wird es wohl so sein. Und, oh Wunder: Eine Beiz, das Höfli, gibt es auch. Oberhalb von Aarburg, im Naturgebiet Ruttiger. Also kein Problem, den Cervelat zu Hause gelassen zu haben. Oder doch nicht? Nun, es gab Frühlingsrollen. Und die waren sehr in Ordnung. So, dass Wurst und Brot glatt vergessen gingen. Gute Planung ist alles.

balz.bruder@chmedia.ch

Autor

Balz Bruder

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