50er-Note

Endlich ist sie da, aber...

Die neue 50-Franken-Note

Die neue 50-Franken-Note

Das Design der neuen 50-Franken-Note ist gelungen – die Symbolik dagegen uninspiriert. Der Kommentar.

Sie ist da, die erste Banknote der neuen Serie. Heute hob die Notenbank den Vorhang vor dem 50-Franken-Schein. Vier Vorträge umrahmten den feierlichen Akt, der eigentlich für 2010 geplant war und zweimal verschoben werden musste. Die Zeit veränderte auch das Motto: von «Die weltoffene Schweiz» zu «Die vielseitige Schweiz». Dies sollte den Spielraum für das Notendesign vergrössern.

Und dieses ist gelungen. Leider aber sind die Erklärungen ihrer eher uninspirierten Symbolik – auf die in mehreren Vorträgen insistiert wurde – entweder erschütternd banal oder weit hergeholt: Der auf jeder Note abgebildete Globus zeige, dass sich die Schweiz als Teil der Welt verstehe. Die Hand mit dem Löwenzahn stelle ihre erlebnisreiche Seite dar, der Wind ihre Vielseitigkeit. Und von dort zur Vernetzung: Der Wind verbinde die Regionen der Erde, wozu die Vielfalt der Schweizer Landschaft wiederum beiträgt, weil Gletscher Ab- und besonnte Wälder Aufwinde erzeugen. Und da ist auch er, der Nexus zum Menschen: als Atem, der die Samen der Pusteblume – des Löwenzahns – fortblase.

Sei’s drum. Hauptsache, die fälschungssichere Note auf dem Stand der Technik kommt nächste Woche endlich in Umlauf. Denn elektronische Zahlungsmittel hin- oder her, es dürften – Verspätungen inklusive – weitere Banknotenserien in Druck gehen, bevor sich in der Schweiz eine Alternative zu Bargeld durchsetzt.

Neue 50er Note: Wie kommt sie bei den Schweizern an?

Neue 50er Note: Wie kommt sie bei den Schweizern an?

Bern - 6.4.16 - Die Schweizerische Nationalbank präsentierte heute die neue 50-Franken-Note. Die Banknotenserie soll eine vielfältige Schweiz repräsentieren. Wie kommt die neue Note bei der Bevölkerung an?

Im Wandel der Zeit: Die 50er-Note von 1907 bis 2016

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