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Im rätselhaften Fall von Gabby Petito gibt es traurige Gewissheit: Jetzt ist klar, woran die 23-jährige Bloggerin gestorben ist

Der Tod der jungen Video-Bloggerin hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Ihr Freund wird mit Hochdruck gesucht.

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Eines der letzten Bilder, das Gabby Petito auf Instagram gepostet hat.

Eines der letzten Bilder, das Gabby Petito auf Instagram gepostet hat.

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(dpa) Nun gibt es traurige Gewissheit: Gabby Petito ist keines natürlichen Todes gestorben, sie wurde erwürgt. Die 22-jährige Amerikanerin war nach einer Reise mit ihrem Freund vor rund einem Monat als vermisst gemeldet und Tage später tot im Bundesstaat Wyoming aufgefunden worden.

Die Suche nach Petitos 23-jährigen Freund, der ohne sie aus dem Urlaub zurückgekehrt war, läuft weiter. Die Bundespolizei FBI und örtliche Ermittler im südlichen Bundesstaat Florida suchen mit Hochdruck nach ihm.

Foto aus glücklicheren Tagen: Gabby Petito mit ihrem Freund, der noch immer vermisst wird.

Foto aus glücklicheren Tagen: Gabby Petito mit ihrem Freund, der noch immer vermisst wird.

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Petitos Leiche wurde nahe des Nationalparks Grand Teton entdeckt. Der Fall findet international Beachtung – nicht zuletzt, weil das Paar zahlreiche Bilder und Videos von seiner Reise in einem umgebauten Lieferwagen in sozialen Netzwerken teilte.

Die Polizei war Mitte August zu dem Fahrzeug der beiden gerufen worden. Der Anrufer hatte beobachtet, wie ein Mann mit einer Frau stritt und sie schlug. Die völlig aufgelöste Petito sagte der Polizei, dass sie unter einer Zwangsstörung leide und es zu einer Auseinandersetzung gekommen sei.

Freund reagiert nicht auf Aufruf der Eltern

Petito und ihr Freund waren im Sommer zu einem Trip durch die USA aufgebrochen. Am 1. September kam der Freund laut Polizei allein zurück nach Hause nach Florida. Zehn Tage später meldeten Petitos Eltern ihre Tochter als vermisst.

Warum die Reise des Paares, das auf Bildern ausgesprochen glücklich wirkte, ein tödliches Ende nahm, ist offen. Von ihrem Freund fehlt mittlerweile jede Spur – dessen Eltern hatten ihn Mitte September als vermisst gemeldet. Aufrufen, nach Hause zu kommen, ist er bislang nicht gefolgt.

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