FC Aarau

Captain Burki: «In dieser Konstellation schaffen wir den Schritt aus dem Loch»

Sandro Burki in der Partie gegen Lausanne

Sandro Burki in der Partie gegen Lausanne

Nach der 0:3-Niederlage gegen Leader Lausanne ist der FC Aarau nun das alleinige Schlusslicht in der Challenge League. Captain Sandro Burki ist trotz des Leistungsabfalls seines Teams vom Montag überzeugt, dass es die Krise bald bewältigen kann.

Sandro Burki ist auch am Tag nach der 0:3-Niederlage gegen Lausanne noch angefressen. Der Captain ist verständlicherweise enttäuscht, wie die Partie gegen den Leader gelaufen ist: «Lausanne hat nicht mehr Aufwand betrieben, als wir. Ganz im Gegenteil, wir haben eher mehr fürs Spiel gemacht. Aber in einer solchen Phase, in der wir jetzt sind, braucht es umso mehr, um rauszukommen. Das nötige Glück, das es auch braucht, muss man sich so doppelt so hart erarbeiten.»

«Es war ein bitterer Abend»: Captain Sandro Burki und Interims-Trainer Sascha Stauch im Interview nach dem Spiel gegen Lausanne.

«Es war ein bitterer Abend»: Captain Sandro Burki und Interims-Trainer Sascha Stauch im Interview nach dem Spiel gegen Lausanne.

Luca Radice lieferte mit seinem Freistoss ans Lattenkreuz in der 14. Minute die Bestätigung dieser Aussage. Ein paar Zentimeter fehlten dabei nur für den Führungstreffer. Weil dieser aber nicht gelang und der FCA auch seine weiteren Torchancen ungenutzt liess, war es Lausanne, das zum 1:0 traf. «Solche Spiele, in denen wir wie aus dem Nichts in Führung gingen, haben wir in unserer Aufstiegssaison auch erlebt», sagt Burki.

Marco Schällibaum muss von Tribüne aus mitleiden

Marco Schällibaum muss von Tribüne aus mitleiden

Der 30-Jährige und seine Teamkollegen erholten sich nicht mehr von diesem Rückschlag - ganz im Gegenteil: Nur wenige Augenblicke nach der Pause kassierte der FCA das 0:2. Solche Spiele haben wir in unserer Aufstiegssaison auch erlebt. War die Mannschaft nach dem Wiederanpfiff noch nicht wieder bereit? «Doch, doch. Wir wollten nach der Pause stärker pressen, höher stehen - und dann wurden wir eiskalt erwischt. Das ist brutal, aber so ist unser Sport.»

Burkis zuversichtlicher Blick nach vorne

Trotzdem schaut Burki optimistisch auf die kommenden Spiele. Der neue Trainer Marco Schällibaum komme beim Team sehr gut an, bringe das nötige Feuer mit. «Gegen Lausanne hat das noch nicht gefruchtet, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir den Schritt aus unserem Loch in dieser Konstellation schaffen werden.»

Gut, dass sich die Mannschaft bereits im Cup-Achtelfinal-Heimspiel gegen Le Mont am Donnerstagabend (19.15 Uhr) ein nächstes Mal beweisen und die guten Vorsätze umzusetzen versuchen kann. «In erster Linie müssen wir uns jetzt einmal voll auf den Cup konzentrieren und dort eine Runde weiter kommen», sagt Burki.

Und dann gelte es Schritt zwei anzupeilen: «In der Meisterschaft müssen wir alles daran setzen, möglichst schnell da unten raus zu kommen.» Die Marschrichtung ist also klar.

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