Börsen-Blog

Basler Biotechnologiewert Idorsia unter Druck

«Money» - der tägliche Börsenblog von François Bloch.

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Im Börsen-Blog «Money» porträtiert der Experte François Bloch jeden Tag eine schillernde oder eine schlingernde Aktie. Heute: Idorsia.

  • Markstimmung: SMI wieder unter dem Niveau von 8888 (Aktuell: 8582) – Wall Street: US-Wertschriftenmärkte: +0.35% – Möglichkeit von einer Zinserhöhung im 2018 – Gold über der Marke von 1200 US-$ pro Unze (Aktuell: 1254 US-$)! Öl schwingt sich nach unten (46.48 US-$) – EMS-Chemie unter Druck – Gedeckte Calls: Gebot der Stunde.
  • Firma: Idorsia Ltd (Börsensymbol: IDIA SW) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf die Entdeckung und Entwicklung von Niedermolekültherapeutika zur Erschliessung neuer Behandlungsmöglichkeiten spezialisiert ist. Idorsia Ltd entstand im Jahr 2017 nach der Ausgliederung aus der Actelion Pharmaceutical Ltd., die durch Johnson & Johnson übernommen wurde. Die Produktpipeline von Idorsia umfasst Arzneimittelkandidaten in der klinischen Phase 3 sowie Produkte in Phase 1 und 2 für unterschiedliche therapeutische Bereiche, einschließlich seltener Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Gefässspasmen im Zusammenhang mit aneurysmatischen Subarachnoidalblutungen, Therapieresistente Hypertonie, Muskeldystrophie Duchenne, kardiovaskuläre Störungen, immunologische Störungen und Orphan-Erkrankungen. (Quelle: www.finanzen.net)
  • Basler Biotechnologiewert unter Druck: -31.4% im 2018 (Hände weg)

  • Anlagevorschlag: Auf keinen Fall dürfen Sie bei Idorsia mit im Spiel sein. Der 2.3-Milliarden-Franken-Wert befindet sich in einem regelrechten Sinkflug an der Schweizer Börse und ein Ende dieser Talfahrt ist nicht in Sicht. Natürlich stellt sich die Frage, ob das Papier noch unter den Ausgabepreis von 10 Franken fallen wird. Bei einem aktuellen Kurs von 17.32 Franken ist noch genügend Platz nach unten. Trotzdem stellen sich mehr und mehr Anleger die berechtigte Frage, wie dem Kurszerfall Einhalt geboten werden kann. Auch das Handelsvolumen spricht eine mehr als eindeutige Sprache. Transaktionen auf der spekulativen Seite nach oben sind mehr als dünn und dies könnte ein klares Indiz sein, dass die Hoffnung in Sachen Gegenbewegung auf sehr tiefem Niveau verharrt. Auch für das Jahr 2020 wird mit einem mehr als tiefroten EBIT gerechnet: Eine Zahl von -414 Millionen Franken steht im Raum. Meine Modelle gehen von einem Abschlag von weiteren 18% aus, welche das Papier in den kommenden zwei Monaten noch verlieren sollte. Gerade der konservative Investor sollte vorderhand kein Wagnis in dieser Angelegenheit eingehen. Solange das Unternehmen keinen Betriebsgewinn erzielt, macht ein Engagement beim besten Willen nicht viel Sinn.
  • Anlagestrategie: zu riskant für den konservativen Anleger
  • Fazit: Hier überwiegen die Risiken für den Investor auf längere Frist.

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