Kriminalität

Kanadischer Pornodarsteller muss wegen Eispickel-Mord vor Gericht

Luka Rocco Magnotta soll seinen Freund getötet haben (Archiv)

Luka Rocco Magnotta soll seinen Freund getötet haben (Archiv)

Der Kanadische Pornodarsteller Luka Rocco Magnotta muss sich wegen Mordes vor Gericht verantworten. Richterin Lori Renée Weitzman entschied am Freitag nach einem rund vierwöchigen Vorverfahren, dass ausreichende Beweise für ein Hauptverfahren vorlägen.

Magnotta ermordete laut Anklage seinen chinesischen Freund mit einem Eispickel und zerstückelte die Leiche anschliessend. Mehrere Leichenteile des Opfers schickte Magnotta an politische Parteien in Ottawa sowie Schulen in Vancouver. Zudem soll er die Tat gefilmt und das Video ins Internet gestellt haben.

Magnotta flüchtete nach der Tat nach Frankreich und von dort nach Berlin. Anfang Juni vergangenen Jahres wurde der Kanadier vom Betreiber eines Internetcafés im Stadtteil Neukölln erkannt und von der Polizei festgenommen. Nach seiner Auslieferung nach Kanada bekannte er sich nicht schuldig.

Sollte Magnotta für schuldig befunden werden, droht ihm lebenslange Haft.

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