Dies twitterte am Freitag der italienische nationale Bergrettungsdienst. Neben dem Schweizer habe ein Passagier französischer Nationalität das Unglück überlebt. Sie wurden mit schweren Frakturen per Hubschrauber ins Krankenhaus der Stadt Aosta gebracht. Ihr Zustand sei kritisch, hiess es.

Mehrere Helikopter waren mit Rettern auf dem Weg zu der Unfallstelle. Es wurde zunächst nicht ausgeschlossen, dass es weitere Opfer gibt. Die Suche nach zwei möglichen Vermissten musste am Freitagabend wegen Dunkelheit unterbrochen werden.

Italienische Medien berichteten, dass der Hubschrauber aus Courmayeur zum Heli-Skiing im Einsatz war. Das Kleinflugzeug war laut Nachrichtenagentur ADN Kronos im französischen Skiort Megève gestartet. Der Unfallort liegt im Länderdreieck zwischen Italien, Frankreich und der Schweiz im hochalpinen Gebiet.

Am Abend seien die Bergungsarbeiten wegen der Dunkelheit und der Gefahr am Einsatzort abgebrochen worden, so die Bergrettung. Die Suche sollte am Samstag weitergehen.

Die italienische Luftfahrtbehörde hat Untersuchungen zu den Ursachen des Unglücks eingeleitet. Pio Porretta, der Direktor des Zivilschutzes im Aostatal, erklärte, die Wetterbedingungen seien zum Zeitpunkt des Unglücks gut gewesen.

Aktuelle Polizeibilder vom Januar 2019: