Aarwangen

Augenzeuge zur Bipperlisi-Kollision: «Es hat einen Mordsknall gegeben»

Zug-Insassen und Chauffeur hatten bei Zusammenprall von «Bipperlisi» und Sattelschlepper grosses Glück

Zug-Insassen und Chauffeur hatten bei Zusammenprall von «Bipperlisi» und Sattelschlepper grosses Glück

Am Dienstagmorgen kam es an einem Bahnübergang in Aarwangen (BE) zu einer Kollision zwischen einem Regionalzug der Aare Seeland mobil und einem Lastwagen. Augenzeugen berichten vom Unfall.

Am Dienstagmorgen, kurz vor halb Acht, kam es beim Bahnübergang in Aarwangen BE zum Crash. Durch den Aufprall wurde der Zug aus den Gleisen gehoben und verkeilte sich mit dem Sattelschlepper. Hans Liechti wohnt am Hang und erlebte das Szenario hautnah mit. Gegenüber TeleM1 schildert er, dass das Zügli zuerst lange gehornt habe. Danach habe ein «Mordsknall» gefolgt, als Zug und Lastwagen kollidierten. 

Der Unfall riss mehrere Anwohner aus dem Schlaf, darunter auch den 19-jährigen Vitharshan, der direkt neben den Gleisen wohnt: «Ich habe gar nicht gedacht, dass es so schlimm aussehen würde. Ich bin nachher zum Zahnarzt gegangen und habe von Nahem geschaut, wie es aussieht. Die Scheiben waren alle kaputt.»

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen gemäss der Kantonspolizei Bern, der Chauffeur des Lastwagens wurde bereits befragt. Die Aare Seeland Mobil AG wollte sich bezüglich des Unfalls gegenüber TeleM1 nicht äussern. Die langjährige Anwohnerin Katharina Reale hat eine Theorie dazu aufgestellt, wie sich der Unfall ereignet haben könnte: «Ich habe nur einen Knall gehört und vermute, dass er vielleicht das Signal nicht gesehen hat und einfach weitergefahren ist.»

Auch Hans Liechti denkt, dass der Sattelschlepper auf den Bahnübergang fuhr und aufgrund des Staus nicht mehr weiterkam: «Die Barriere war oben und er konnte es nicht durchziehen, weil es recht Verkehr hatte.» (TeleM1/szr)

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1