"Gestützt auf die vorgefundene Situation verdichtet sich die Erkenntnis, dass der Ehemann mit einer Schusswaffe zuerst seine Familie getötet und sich anschliessend selbst gerichtet hat", bestätigte Erich Wenzinger, Sprecher der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft, gegenüber Keystone-SDA am Montag Meldungen von Blick Online und 20 Minuten Online.

Was den Mann zu dieser Schreckenstat bewog, ist unklar. Gemäss Wenzinger war der Familienvater weder bei der Kantonspolizei Zürich noch bei der Staatsanwaltschaft aktenkundig bezüglich früherer Straftaten im Kanton Zürich.

Wie sich die Tat im Mehrfamilienhaus im Zürcher Säuliamt abspielte, ist ebenfalls noch nicht klar. Die Polizei hatte nach einem besorgten Anruf einer Arbeitskollegin der Frau am Abend in der Wohnung die vier Toten entdeckt: Zwei Buben im Alter von 7 und 9 Jahren, deren 51-jährige Mutter sowie den 53-jährigen Ehemann.

Wie bei Tötungsdelikten üblich, wurde daraufhin ein Verfahren eröffnet. "Man tut dies, auch wenn der Täter selber getötet wurde", erklärte Wenzinger. Das Verfahren soll die genauen Umstände, den Ablauf und das allfällige Motiv klären.

"Wenn die Tatsache sich erhärtet, dass es sich beim Ehemann um einen Einzeltäter handelt - wovon wir ausgehen - wird das Verfahren eingestellt, sobald alle Einzelheiten klar sind", sagte Wenzinger. Weitere Details zu den laufenden Ermittlungen gibt die Staatsanwaltschaft nicht bekannt.