Verein Tier- und Naturfreunde

VTN Arbeitstag beim Biotop Summerhaldenweiher Erlinsbach

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Acht fleissige Helfer des VTN sorgten trotz Regen wiederum dafür, dass die Umgebung des Summerhalden-Biotops in Erlinsbach für den Winter gerüstet ist. Das Bord und die Umgebung wurden gemäht und der Abfall zu hohen Haufen zusammengetragen. Dazwischen legte man Äste, damit es Hohlräume gibt, worin Eidechsen, Frösche, Igel und Schlangen überwintern können. Dankbar werden die Haufen von diesen Kleintieren übernommen. Zudem hatte man ein paar Pflanzeninseln stehen lassen, damit sich dort Kleintiere sowie Larven von Schmetterlingen, Libellen und anderen Insekten überwintern können. Man sollte ja immer mindestens 10 Prozent der Fläche stehen lassen.

Im Januar dieses Jahres hatte man ja den Weiher ausgebaggert und das Schilf entfernt. Es sah damals aus wie nach einem Bombeneinschlag. Wir dachten deshalb, dass es dieses Jahr im Herbst nicht so viel Vegetation wie andere Jahre haben könnte. Doch weit gefehlt, die Natur hat alles gegeben und sich ins Zeug gelegt. So war wieder alles überwuchert und viel Material musste zusammengenommen werden.

Die Zuflüsse und Abflüsse des Weihers waren stark überwachsen, voll Aeste, Laub, Tannenzapfen und verschlammt. Darunter verstecken sich gerne Frösche, Kröten und Molche. Also ist Vorsicht angesagt, wenn man die Bäche putzt. Nicht zu forsch dreinhauen oder mit spitzen Werkzeugen arbeiten, gut beobachten, ob sich etwas bewegt unter den Blättern. So kann man manches Tier noch retten. Die Bächli wurden geputzt und freigelegt, sodass das Wasser wieder fliessen kann, anstatt unterwegs zu versickern.

Ein paar Bäume, die bei den Stürmen umgestürzt waren und über den Bächen lagen, mussten zusammengesägt und entfernt werden.

Aus dem Weiher wurden die Wasserpest, die den ganzen Boden überwuchern, soweit es ging, herausgeholt. Das ist eine schwere Knochenarbeit. Kann man doch diese schweren Algen dann nicht einfach irgendwo hinwerfen, sondern muss sie auch entweder mitnehmen oder auf entfernte Haufen werfen.

Zum Abschluss des Arbeitstages, durften die Helfer an der Wärme im Holzschopf  feine Aelplermakronen geniessen, danach gabs noch Kaffee und Kuchen. Wieder einmal geschafft ! Zufrieden mit der getanen Arbeit sass man noch gemütlich zusammen, zwar etwas angefeuchtet vom Regen, doch zum Glück hat man ja dementsprechend regendichte Kleider.

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