Pro Senectute

Vom Luzerner Seetal an den Sempachersee

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Vor der Wallfahrtskapelle

Vor der Wallfahrtskapelle

Die 19 Wanderfreunde der Pro Senectute Olten waren gespannt auf die Wanderung an diesem prächtigen Spätsommertag, welche in einen eher unbekannten Teil des Kantons Luzern führen sollte. Zuerst gings aber in den Aargau, und nach Umsteigen in Lenzburg mit der Seetalbahn nach Hochdorf. Jetzt noch ein kurzes Stück mit dem Bus und der Ausgangspunkt Herlisberg war erreicht. Die Wanderleiterin Annekäthi Hänsli konnte erfreulicherweise eine neue Teilnehmerin begrüssen. Den Startkaffee gabs im Wirtshaus Herlisberg in der grosszügigen Gartenbeiz. Aber auch die heimelige Gaststube kann sich sehen lassen. Noch einen letzten ausgiebigen Blick auf das Seetal mit dem Baldeggersee und die Wanderung konnte beginnen. Zur Einstimmung gabs einen kurzen Anstieg bis zum höchsten Punkt des Hügelzuges Erlosen. Am sanften Südabhang liegen die Dörfer Römerswil, Hildisrieden und Rain. Wir folgten dem angenehmen und zum Plaudern geeigneten Weg durch den Chüewald bis zur Waldhütte im Herlisberger Wald. Eine Gesamtschule hatte sich dort schon eingerichtet, machte uns aber sofort Platz, sodass Alt und Jung friedlich nebeneinander ihr Picknick verzehrten. Wobei die Älteren mehr sassen und die Jüngeren sich im Wald austobten. Und weiter gings dem Naturschutzgebiet Vogelmoos entgegen. Zwischen Römerswil und Neudorf findet man einen geschützten Wald mit einer von Hecken abgeschlossenen Waldeinbuchtung mit Teichen, Wassergräben, Feuchtwiesen und Hochstaudfluren. Die grossen Weiher werden von mehr als 20 Libellenarten bewohnt, aber auch von verschieden Frosch- und Krötenarten. Sie hielten sich allerdings versteckt, dafür sahen wir ganze Teiche voller blühender Seerosen. Der Weg führte weiter übers offene Gelände, vorbei an Elmenringen bis zur Wallfahrtskapelle Maria Mitleiden auf Gormund, welche auf einem von weitem sichtbaren Moränenhügel steht. Die älteste Nachricht zur Kapelle ist der Weihebrief von 1509, ausgestellt durch den Weihbischof von Konstanz. Seit 500 Jahren kommen die Menschen mit ihren Sorgen, Ängsten und Nöten immer wieder hierher. Der Blick auf die im Dunst liegenden Alpen blieb uns leider verwehrt. Immens gross war der Golfplatz, den wir auf der Weiterwanderung durchquerten. Dann aber folgte noch der teilweise etwas steile Abstieg nach Eich, wo wir im Restaurant Sonne am See bereits erwartet wurden. Hier liessen wir es uns bei Kaffee und Kuchen gut gehen. Eine schöne und abwechslungsreiche Wanderung fand an diesem bekannten Ausflugsort ihren Abschluss, bevor es dann wieder Richtung Olten ging. (mva)

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