Grünliberale Partei Wettingen

Podiumsdiskussion zum Thema „Sportstadt Wettingen – Fit für die Zukunft?“

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Podiumsteilnehmer und die Moderatoren Manuela Ernst & Orun Palit, Foto: André Schär

Podiumsdiskussion Sportstadt Wettingen - Fit für die Zukunft?

Podiumsteilnehmer und die Moderatoren Manuela Ernst & Orun Palit, Foto: André Schär

Die Grünliberale Partei Wettingen organisierte am Mittwoch 28. August 2019 im Hotel Zwyssighof (Zys) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sportstadt Wettingen – Fit für die Zukunft?“ Das Thema bewegt Wettingen. In gemütlicher Runde trafen sich über 40 interessierte Besucherinnen und Besucher sowie die Podiumsteilnehmer Markus Schmid, Vorstand HC Wettingen (Landhockey), Pierluigi Ghitti, Präsident FC Wettingen (Fussball), Fabio Moser, Vorstand & Oberturner STV Wettingen (Turnverein), Albert Meier, Vorstand & Sportchef LV Wettingen-Baden (Leichtathletik) und Daniel Notter, Mitglied des Sportausschusses der Gemeinde Wettingen. Begrüsst wurden diese von Orun Palit, glp Ortsparteipräsident & Einwohnerrat welcher mit Co-Moderatorin Manuela Ernst, glp Einwohnerrätin, versiert durch die sportlichen Themen des Abends führte.

Im Oktober 2018 verabschiedete der Gemeinderat die neuen Leitsätze und Leitziele für Wettingen. Darin erwähnt er, dass er die Gemeinde weiterhin als Sport-, Garten- und Generationenstadt sieht und an diesen drei Leuchttürmen festhalten und sie weiter aufbauen werde. Im Papier steht des Weiteren, dass Wettingen eine sportfreundliche Gemeinde mit gut ausgebauter Sportinfrastruktur ist. Wettingen unterstützt die Sportvereine sowie die Jugend- und Nachwuchsförderung aktiv und stellt für Schulen, Vereinssport und Bevölkerung Anlagen zur Verfügung. Bei der Podiumsdiskussion kam jedoch zum Ausdruck, dass die Vereine mit der Ausseninfrastruktur im Gegensatz zu den Turnhallen unzufrieden sind. Besonders der FC Wettingen und Rotweiss Wettingen / HC Wettingen wünschten mehr Unterstützung der Gemeinde bei der Aufrechthaltung der Sportplätze und Stadien. Ein weiteres Thema, das für Unmut sorgte, waren die Hallenbelegungen an den Wochenenden und Feiertagen. Auch moniert wurden die zusätzlichen Kosten (wegen Abwarts- & Reinigungskosten) sowie die Organisation/Kommunikation in diesem Bereich. Die Diskussion wurde anregend geführt, weil auch Stephan Frey, der Präsident der Turn & Sportvereinigung anwesend war, der für die Hallenkoordination während der Woche verantwortlich ist. Interessiert hörte das Publikum den Ausführungen von Herrn Daniel Notter vom Sportausschuss zu, wie Vereine für Sportanlässe zu Geldbeiträgen der Gemeinde kommen könnten. Das momentan im Umbau stehende Tägi kam ebenfalls zur Sprache. Für den Schwimmclub Wettingen war es schwierig zu verstehen, dass alle anderen Sportvereine in Wettingen für die Infrastruktur während der Woche nichts bezahlen müssen, während der Schwimmclub neben den Eintritten, die jeder Schwimmer sowieso bezahlt, auch noch die Bahnen mieten muss. Interessant war noch ein Votum aus dem Publikum, welches die hohen Kosten beim Tägi kritisierte. Ein Teil des Geldes hätte man auch gleichzeitig in die Sport-Ausseninfrastruktur in Wettingen investieren sollen, so der Votant. Nach gut anderthalb Stunden beendeten die Moderatoren die Podiumsdiskussion mit den Worten, dass die Grünliberale Partei sich sicher den brennenden Themen der Sportvereine annehmen wird. Danach lud die Partei die Anwesenden zum Apéro ein.

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