Kein Atommüll im Bözberg (KAIB)

Jurapark, Wasserschloss und Atomanlagen?

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Auf einem „politischen Pilgerweg“  hat kürzlich eine grössere Wandergruppe die wichtigsten Stationen rund um das potenzielle Atommülllager im Bözberg besucht. Eingeladen hatten der Verein Kein Atommüll im Bözberg KAIB und die Fachstelle „Bildung und Probstei“ der römisch-katholische Landeskirche Aargau.  

Soll tatsächlich in einer der schönsten und wasserreichsten Landschaften ein Atommüllendlager gebaut werden? Die Wandergruppe startete in Brugg und bekam unterwegs Gedankenanstösse in Form von Kurzinputs. KAIB-Präsident und  Grossrat Max Chopard-Acklin ging beim Zwischenstopp im Wasserschloss auf die kantonale und nationale Bedeutung des Wasserschlossgebietes am Fuss es Bözberges ein und  zeigte auf, wie wichtig diese einmaligen Flusslandschaft sowie die Trink- und Thermalwasserquellen der Gegend für Mensch und Umwelt sind. „Ein Atommülllager im Wasserreichen Bözberggebiet birgt geologische Risiken.“ hielt Chopard fest. Bei einem zweiten Halt kritisierte Grossrätin Elisabeth Burgener die mangelhafte Transparenz in den Entscheidungsprozessen und hinterfragte die Tiefenlageridee. Ein besinnlichen Moment erlebte die Teilnehmenden mit Bernhard Lindner, Erwachsenenbildner der Röm.Kath Landeskirche, in der Kirche in Kirchbözberg. Danach wanderte die Gruppe weiter zur Sondierbohrungsstelle bei „Vierlinden“ auf dem Bözberg, wo Sacha Schenker, Mitinitiant der Gruppe Bözberg ohne Bohrturm BOB, die Bedenken der Bevölkerung aufzeigte, die sich auch in den 486 eingegangen Einsprachen geäussert hatten. Zum Abschluss gab es einen kleinen Apéro, bei dem mit Blick vom Bözberg auf das Wasserschloss rege diskutiert wurde. 

KAIB

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