Das erste Spiel der Finalrunde absolvierten die Herren in der Westschweiz in Nyon. Zu Beginn der Partie lagen die Einheimischen immer eine Nasenlänge vorne, bevor der HVO in der 15. Minute erstmals mit 7:6 in Führung gehen konnte. Die Oltner verstanden es dann, die Führung auszubauen und bis zur Pause lag man mit 15:12 in Front.

Nach dem Seitenwechsel vermochte der HVO den Vorsprung lange zu verwalten und konnten diesen bis zur 42. Minuten gar auf 4 Tore ausbauen (16:20). Danach folgte eine Schwächephase der Gäste, die es den Romands ermöglichte, Tor für Tor aufzuholen und nach knapp 49 Minuten zum 20:20 auszugleichen. Fortan entwickelte sich ein Geschehen auf Messers Schneide, der HVO konnte noch einmal vorlegen und lag 5 Zeigerumdrehungen vor der Schlusssirene noch einmal mit 2 Toren in Führung. Doch auch dieses Polster vermochte dem Spiel der Oltner nicht die nötige Ruhe für die letzten Minuten zu verleihen und so kam es wie es kommen musste. Nyon glich die Begegnung knapp drei Minuten vor Ende wiederum aus, die letzten beiden Spielminuten hatten es dann in sich. Beide Teams konnten ihre Angriffe nicht mehr in Tore umzusetzen und zum Schluss trennte man sich mit 24:24.

Der HVO nimmt die Erkenntnisse, dass man einerseits zu viele technische Fehler machte, teilweise zu einfache Strafen nahm und in den entscheidenden Momenten grosse Chancen zu Toren ausliess, aus der Westschweiz mit. Dies muss man für die nächsten Spiele verbessern, damit man gegen die starken Gegner, die folgen bestehen kann.

Marco Lorenz