Einmal den Rotsee umrunden, das war das Ziel der Wandergruppe der Pro Senectute Olten an diesem warmen Sommer-Nachmittag. Der Wanderleiter Werner Studer konnte am Ausgangspunkt in Ebikon 29 Wanderfreunde begrüssen. Der erste Teil des Weges führte durchs Wohnquartier, wobei der See durch die Bäume schon zu erkennen war. Vorbei gings an der Rotsee-Badi, welche bei diesem Wetter natürlich gut besucht war. Leider war der erste Teil dem See entlang gesperrt, sodass wir erst beim Stampfeliwald und bei der Fähre auf den Seeuferweg gelangten. Der Rotsee, in der Ruderwelt auch Göttersee genannt, ist ein 2,5 Kilometer langer und bis zu 250 Meter breiter See und eignet sich deshalb sehr gut für die Ruderregatten. Auch ist er von sanften Hügeln umrandet und deshalb vom Wind geschützt. Das Gebiet gilt aber auch in erster Linie als Naherholungszentrum und die Uferbereiche sind Naturschutzgebiet. So fühlt sich der Blut-Weiderich sichtlich wohl in diesem Sumpfgebiet. Der schöne Uferweg führte uns dann weiter dem Gewässer entlang, auch einen kleinen Wasserfall passierten wir. Die Vorbereitungen für die Lucerne Regatta vom Wochenende waren in vollem Gange. Beim Restaurant Regatta war das Westende erreicht und nach einer kleinen Pause wechselten wir auf die andere Seite. Noch ein letzter Blick auf den Pilatus und weiter gings auf dem Asphaltweg gleich unterhalb der Bahnstrecke Luzern-Zug wieder Richtung Ebikon. Aber langweilig wurde es nicht; es gab immer was zu bestaunen, seien es knorrige Bäume oder blühende Seerosen. Vereinzelt zogen auch Wettkämpfer in ihren Booten ihre Bahnen. Eine kleine Brücke führte uns am Schluss noch über die Ron, den Abfluss des Rotsees, welche bei Root in die Reuss fliesst. In weiter Ferne zeigte sich Rigi-Kulm mit seinem Restaurant. Für unseren Schlusskaffee war das aber doch zu weit weg und so genossen wir das kühle Getränk mit einer süssen Beilage in einem vorzüglichen Cafe in Ebikon. (mva)