Endingen(SB) – Am Samstag morgen versammelte sich eine gutgelaunte Samariterschar bei der Bushaltestelle Endingen Zentrum und war auf den Tag gespannt. Bekannt war den Teilnehmern nur das Ziel. Alles andere blieb ein wohlgehütetes Geheimnis. Wie sich herausstellen sollte, plante das Organisationskomitee einen aussergewöhnlich coolen Tag für die Mitglieder. Mit dem Bus nach Brugg und dem Zug nach Solothurn erreichten die Samariter die wunderschöne Heimatstadt von Samariterin Romy Kunz. Die Menschen auf dem Markt waren alle gut gelaunt und strahlten mit der Sonne um die Wette. Die Aargauergruppe hörte den interessanten, historischen Ereignissen, die der Stadtführer zu berichten wusste, aufmerksam zu. Die Zahl 11 spielt immer wieder eine bedeutende Rolle in der Geschichte von Solothurn. Schmale Gassen, imposante Gebäude und eine wunderschöne Kathedrale, die vom klassizistischen Stil geprägt ist, zog die Städtebesucher in ihren Bann. Die Zeit verflog im Nu und ein kleines Hüngerchen machte sich bemerkbar. Nach einem kurzen Fussmarsch ins Ungewisse, erreichten die ahnungslosen Samariter das Pier 11 an der grünen Aare. Mit erwartungsvollen Blicken warteten sie auf weitere Informationen. Was nun kam, übertraf alles. Zielstrebig wurden die 10 Endinger und Tegerfelder an die Anlegestelle der Boote geführt und vor dem «Grill-Boot» wurde Halt gemacht. Ein rundes Motorboot, beschattet und nett aufgedeckt, mit einem Holzkohle-Kugelgrill in der Mitte wartete auf die staunenden Samariter. Die Caterer, Monika und Marc, hatten an alles gedacht: Von feinen Salaten über mundige Saucen und einem feinen Tropfen Rotwein. Es fehlte an nichts. So eine tolle Idee. Grillieren auf der Aare auf einem Boot. Nachdem die Kapitäne, Nicole Knecht und Reto Hausherr, die nötigen Instruktionen erhalten hatten, ging es flussaufwärts. Während die freudig überraschte Gruppe sich dem Aperitif widmete, glühten die Holzkohlen schon. Als hätten sie noch nie etwas anderes gemacht, steuerten die Kapitäne das Boot die Aare hinauf. Ebenso routiniert gab Hansueli Walther seine Grillkünste zum Besten. Ein wunderbares Mittagessen in einem absolut traumhaften Ambiente. Alles stimmte. Nach drei unterhaltsamen Stunden steuerte das Grill-Boot seinen Heimathafen an. Mit dieser tollen Idee hatten die Organisatoren ins Schwarze getroffen. Alle waren restlos begeistert von dem Erlebnis und vielleicht wird der eine oder andere dieses Abenteuer mit seiner Familie oder Freunden wiederholen.Nach einem feinen Kaffee in der Stadt, traten die Samariter ihren Heimweg an. Aufgestellt und um eine unvergessliche Erfahrung reicher, erreichten die Vereinsmitglieder um zirka 18:30 Uhr Endingen Zentrum. Hier verabschiedete man sich mit einem herzlichen Dankeschön an die Organisatorinnen Romy Kunz und Rosmarie Schellenberg.