Am Sonntag dem 7. Juli trafen sich 16 Wölflis und 22 Pfadis der Pfadi St. Peter Nussbaumen am Bahnhof in Baden. Alle Kinder waren werdende Agenten und machten sich auf für ihr erstes Ausbildungslager in Churwalden. Im Lager angekommen wurden sie von einem gewissen "M" informiert, dass die Schweiz bedroht sei. Er erklärte, dass ein Bösewicht die Schweiz mit einem grossen Superlaser einnehmen möchte. Um diesen Laser bauen zu können, benötigte er aber einen Riesenbergkristall. Per Zufall könne man diesen wichtigen Kristall nur hier in der Nähe der Lenzerheide finden. Er fragte uns, ob wir bereit wären, ihm zu helfen. Die Kinder waren alle top motiviert und halfen "M", den Riesenkristall zu finden.

An den darauffolgenden Tagen machten sich die Wölflis auf, den Kristall zu finden, während die Pfadis das Camp weiter aufbauten.

Die Wölflis teilten den Pfadis den Standort des Kristalls mit und zusammen gingen sie den Kristall suchen. Doch wo sollten sie den Kristall vor dem Bösewicht lagern? Da musste ein Tresor hin. Mit "Q", dem Bastler, bauten sie einen Tresor, welcher über eine Alarmanlage verfügte.

Am nächsten Tag wurden die Kinder von der Sirene der Alarmanlage des Tresors geweckt, der Kristall war gestohlen worden. Wir bemerkten, dass es nicht der Bösewicht sein konnte, welcher den Kristall geklaut hatte, da er nicht die Schwachstelle des Tresors kannte. Es musste einer von uns gewesen sein. Alle Ausbildner waren anwesend, ausser "Gini" welcher der Maulwurf war. "M" war enttäuscht von der Leistung der Kinder und erwartete die Rückeroberung des Kristalls. Die Mission zur Rückeroberung des Kristalls war in vollem Gange, da stellten wir fest, dass der Bösewicht den Laser schon gebaut hatte. Wir zerstörten den Laser, doch der Bösewicht konnte entfliehen. Das Camp, und insbesondere die Wölflis, waren zu wenig geschützt, falls es ein Angriff des Bösewichts gäbe. Deshalb war das Lager für die Wölflis nach einer Woche fertig. Die Pfadis blieben jedoch noch eine zweite Woche. Eines Morgens entdeckten die Pfadis Spuren des Bösewichts welcher wahrscheinlich einen Angriff plante. Wir folgten den Spuren und sahen den Bösewicht auch, doch er konnte uns einmal mehr entfliehen. Als die Pfadis eines Abends vom Lagerplatz weg waren, kamen plötzlich Morsezeichen vom Lagerplatz her, welche S.O.S. bedeuteten. Die Pfadis rannten so schnell sie konnten zum Lagerplatz zurück, und da wurden sie schon von einem Ausbildner erwartet, welcher das Camp bewachte. Dieser teilte den Pfadis mit, dass der Bösewicht das Camp eingreifen möchte und dies passierte auch. Doch die Überzahl der Pfadis konnten den Bösewicht überwältigen und der Bösewicht verbrannte in seinem eigenen gelegten Feuer. Somit war die Mission der Pfadis gelöst, und das Lager näherte sich dem Ende zu. Neben dieser spannenden Geschichte, welche die Teilnehmenden des Lagers erleben durften, wurde gesungen am Lagerfeuer, Spiele gespielt und viel über die Natur und die Pfadi gelernt.