Ausgangspunkt der ersten Winterwanderung der Pro Senectute Olten war Büron im Suhrental. Obwohl die Wetterprognosen nicht allzu gut waren und es zu Beginn auch noch regnete, wollten sich 29 Wanderfreunde den Start zur Saison nicht entgehen lassen. Und etwas Bewegung nach den Festtagen tat sicher allen gut. Wanderleiter Hansruedi Hofer freute sich denn auch, diese stattliche Gruppe in Büron begrüssen zu können. Die Gemeinde liegt nur ca. 6 km von Sursee entfernt zwischen der Suhre und dem Giebelgrat. Vor allem das imposante Burgschulhaus auf dem Hügel thronend sticht dem Besucher als erstes ins Auge. Die Wanderung begann durchs Dorf und dem idyllischen und schön angelegten Weiherbach entlang Richtung Knutwil bis zur Suhre. Dann bogen wir links ab und weiter gings auf dem angenehmen Naturweg alles dem Fluss entlang, vorbei am Lindenhof und dem Falkenhof. Leider blieb uns die Sicht an diesem etwas trüben Tag auf den Pilatus verwehrt, dafür hatten wir mehr Zeit zum Plaudern. Aber es war nicht kalt und der Regen hatte unterdessen auch aufgehört. Schon bald erreichten wir den Sursiwald und um uns herum zeigte sich nun das Bild eines typischen Winterwaldes. Beim Austritt aus dem Sursiwald passierten wir die Unterführung der Triengenbahn, überquerten auf einer Brücke die lärmige Autobahn und durch die Industrie- und Sportanlagen erreichten wir bald die Altstadt von Sursee. Einen kurzen Rundgang im beschaulichen Städtchen liessen wir uns nicht entgehen, um wenig später im geschichtsträchtigen Wirtshaus zum Wilden Mann den Wandernachmittag ausklingen zu lassen. Seit dem Beginn der sechziger Jahre hat sich Sursee fast sprunghaft zu einem modernen kleinstädtischen Zentrum entwickelt. Ein vielfältiges Kulturleben und das traditionelle Brauchtum bereichern das Leben der Kleinstadt. Beim Rückweg zum Bahnhof zeigten sich doch wirklich einige blaue Flecken am Himmel. Was solls: Schön war es trotz den paar Regentropfen und der Start in die neue Wandersaison ist geglückt. (mva)