Unihockey

Brisantes Playoff-Halbfinalduell: Für Wiler-Ersigen gilt es am Samstag gegen Köniz ernst

Wer setzt sich im Playoff-Halbfinalduell durch: Köniz (Castrischer) oder der SVWE (Känzig)?

Mit dem TV-Spiel vom Samstag in der Grossmatthalle Kirchberg (Spielbeginn 17.00) startet die mit Spannung erwartete Playoff-Halbfinal-Derby-Serie zwischen dem SV Wiler-Ersigen und Floorball Köniz.

Die Brisanz des Halbfinal-Duells zwischen dem SVWE und Köniz könnte kaum grösser sein. Denn obwohl beider Berner Teams schon lange die Schweizer Unihockeyszene prägen, gab es diese Playoff-Serie erst zweimal.

Zuletzt 2008 und dann noch 2004. Eigentlich erstaunlich, steht doch beispielsweise Wiler in seiner 22. Playoff-Teilnahme in Serie zum 20. Mal im Halbfinal. Und auch Köniz gehörte mehr oder weniger zu den Playoff-Stammgästen.

Da erstaunt es schon, dass sich die Teams nicht mehr begegnet sind. Zum Vergleich: Seit dem letzten Playoff-Duell SVWE vs Köniz gab es sechsmal ein Duell SVWE vs. Tigers. Um so grösser ist nun die Vorfreude auf dieses Duell der zwei Teams, welche fünf der letzten sechs Pokale holten (SVWE Meistertitel 2017, Supercup 2017, Cup 2018, Köniz Meistertitel 2018, Supercup 2018). Und erst kürzlich wurde mit dem Cupsieg der Langnau Tigers die Vormachtstellung des Berner Unihockeys noch zementiert.

Playoff in kleinen Dosen

Nun ist es also endlich wieder Mal soweit und man kann gespannt sein, wie sich das Duell zwischen dem Serienmeister und dem aktuellen Meister entwickeln wird. Maximal über sieben Spiele wird die Serie gehen, wenngleich so richtige Playoff-Stimmung kaum aufkommen kann.

Da die Halbfinalserie um eine Woche nach vorne gezogen wurden und der Superfinal erst am 27. April stattfindet, erstrecken sich die Halbfinals bei maximal sieben Spielen, ev. über fünf Wochenenden und 32 Tage! Zum Vergleich im Schweizer Eishockey wird eine "best of seven"-Serie innerhalb von 15 Tagen abgewickelt, oder im finnischen Unihockey werden die Halbfinals gar innerhalb von 14 Tagen gespielt.

So bleibt zu hoffen, dass wenigstens die Resultatentwicklung für Dramatik sorgen wird. Beide Teams scheinen rechtzeitig in Form gekommen zu sein, nachdem die Qualifikation nicht reibungslos verlief. Wiler hat die letzten neun Spiele gewonnen, überzeugte (in der Quali mit 144 Toren noch die beste Offensive) dabei vor allem mit kompakter Defensive und Zweikampfstärke (nur 3 Gegentore im Schnitt).

Köniz brillierte im Viertelfinal gegen Zug vor allem offensiv und konnte seine Torproduktion gegenüber der Qualifikation verdoppeln von 5 auf 10 Tore. Vor allem die Linie um Topskorer Doza, den wiedergenesenen Liskola und Bolliger traf beinahe nach Belieben

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