Gipf-Oberfrick

Spieglein, Spieglein an der Wand...?

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Am vergangenen Wochenende hatte der Jugendchor Gipf-Oberfrick zur Aufführung des Musicals «Schneewittli und die 7 Zwärge» in die Kath. Kirche eingeladen. Eine Woche war Chorleiter Marcel Hasler und sein Leitungsteam in den Herbstferien im Lager in Vordemwald. Was den Zuschauern am Samstagabend und am Sonntag geboten wurde war grossartig. Es ist eine anerkennenswerte Leistung 45 Kinder und Jugendliche von 7 bis 16 Jahren in so einem Projekt zusammenzuführen und zu begeistern. Die Freude daran war allen anzumerken. 

«Es war einmal vor langer Zeit...» so entführt der Chor mit einem Ohrwurm die Zuschauer in die Märchenwelt. Die Melodie taucht in verschiedenen Variationen immer wieder auf. 

Die böse Königin, mit hervorragender schauspielerischer Leistung, trachtet Schneewittchen nach dem Leben. Sie findet Zuflucht bei den 7 Zwergen, die sich gerne von Schneewittchen bekochen, sich Finken und Bier bringen lassen. Mit List gelang es der Königin beim dritten Mal Schneewittchen zu töten. Eine schöne Idee der Regie, die als Krämerin verkleidete Königin von drei verschiedenen Schauspielerinnen spielen zu lassen. 

Als Schneewittchen tot im Sarg liegt, taucht ein Prinz auf, der schon von Beginn an auf Brautsuche war. «Wenn ich doch nur eine hätte! Eine richtig Nette! Ausreichend Adrette mit ’ner schönen Silhouette.» singt er. So darf zum Schluss eine Hochzeit gefeiert werden und die böse Königin wird entmachtet. 

Tosender Beifall belohnte kleine und grosse Künstler, Musiker und Techniker. 

«Das war nur ein schönes Märchen, ein Märchen mit Musik, zum Lachen und zum Weinen, mit Happyend zum Glück.» 

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