Villigen

Neophyten zupfen in Villigen am 20. Juni 20

megaphoneLeserbeitrag aus VilligenVilligen

Am Samstagvormittag (20. Juni 20) fand das inzwischen schon traditionelle Neophyten zupfen in Villigen statt. Mit einem Aufruf in der Gemeinde durch die Kommission NALA (Natur und Landschaft) sowie dem Natur- und Vogelschutzverein Geissberg wurden durch 9 freiwillige Helfer mitten in der Gemeinde die invasiven Neophyten bekämpft. Im Fokus stand das einjährige Berufskraut, welches sich vor allem auf Industrieflächen und in Gärten invasiv verbreitet. Mit Informationen und anschaulichen Beispielen wurde die Problematik dieser Pflanzen (Staudenknöterich, Ambrosia, Berufskraut, Essigbaum und weiteren Arten), der schwarzen Liste aufgezeigt. Erfreulich ist, das Coop und Migros solche Pflanzen wie zum Beispiel den Kirschlorbeer aus ihrem Sortiment für den Garten gestrichen haben. Es gibt schöne Alternativen wie den Liguster. Auf Vorplätzen und am Wegesrand wurden die Pflanzen mit Gartenhacke und Handschuhen ausgezupft und in grossen 140 Liter Abfallsäcken gesammelt. Die fachgerechte Entsorgung als Graugut ist wichtig, damit sich die Pflanzen nicht anderswo weiter verbreiten. Die Bekämpfung und Information über Neophyten ist ein Thema in der Gemeinde und wird aktiv angegangen. Seit 2 Jahren wird auch erfolgreich heisser Dampf gegen den Staudenknöterich in Gewässernähe eingesetzt. Letztlich zählen nur die umgesetzten Massnahmen und die aktive Beteiligung der Bevölkerung. Diesen gebührt der Dank für die Unterstützung.

Daniel Stenz

Vizepräsident Natur- und Vogelschutzverein Geissberg
Mitglied Kommission NALA der Gemeinde Villigen

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