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Nächste Unternehmenssteuerreform URS lll

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Es scheint so, dass das Volk wieder angelogen wird wie bei der Unternehmenssteuerreform ll. Damals sagte man uns es gehe nur um Millionen im dreistelleigen Bereich. Es ging aber in die Milliarde. In Bern so scheint es, hat man den Boden unter den Füssen verloren. Es zählt nur die Reduktion der Steuern. Argument: Arbeitsplätze erhalten. Die Schweizer  Wirtschaft kommt mit der heutigen Situation gut zurecht. Städte und Gemeinden müssen jetzt schon überall sparen und etliche sind am Anschlag. Die Ausgaben im Sozialbereich werden weiter steigen. Was auch zur Folge hat, dass es nicht mehr für jede Person einen Platz in einem Altersheim geben wird. Die Betreuung durch Spitex wird noch stärker reduziert, so dass wenn vorhanden die Angehörigen sich um die pflegebedürftigen kümmern müssen. Dies in der reichen Schweiz wo man es sich leisten kann, dass Subventionen irgendwo auf dem Weg zu den Empfängern verloren gehen. Verschiedene Weltsportinstitutionen mit Sitz in der Schweiz keine Steuern bezahlen und internationale Holding unser Land benützen um, trotz Milliardengewinne dank dem Steuergesetz ein Minimum an Steuern bezahlen.  Die Gewinner der USR lll sind zum grossen Teil die Aktionäre, meistens im Ausland beheimatet. Dass eine Anpassung erfolgen muss ist klar, aber nicht so wie es in der USR lll steht. Wer bezahlt  den Steuerausfall? Der Mittelstand, irgendwoher muss das fehlende Geld ja kommen. Denn eines ist jetzt schon klar, den Wohlstand den wir heute haben, wird keine Generation nach uns haben.

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