Grenchen

Jubiläums-Ausflug der Pensioniertengruppe der Firma Synthes

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Die Pensioniertengruppe der Firma Synthes trafen sich zu Ihrem 5 Jährigen Jubiläumsausflug „Quer durch den Jura.“

Der Ausflug stand unter dem Motto „Warum in die Ferne reisen, wenn das Schöne in der Nähe liegt.“

Am Mittwoch 21. Juni 2017 trafen sich 39 ehemalige Mittarbeiter der Firma Synthes Grenchen/Bettlach bei hochsommerlichem Wetter zum diesjährigen Pensionierten Ausflug in den wunderschönen Jura.

Die Reise führte uns Richtung Biel, La Heutte, Sonceboz, Tavannes nach Bellelay. In Bellelay wurden wir mit Kaffee und Gipfeli erwartet. Anschliessend führte uns Herr Schmid durch das Museum, wo früher der traditionelle Käse Tête de Moine hergestellt wurde. Durch die fachkundigen Erklärungen erfuhren wir interessante Einzelheiten über die Kunst des Tête de Moine. Der Tête de Moine AOP ist ein Käse, der den Geschmack einer Region, ein traditionelles, über 800-jähriges Fachwissen und eine einzigartige Art und Weise des Genusses wiederspricht.

Nach der Führung durften wir noch fünf verschiedene Käsesorten, die hier hergestellt werden degustieren, auch ein guter Tropfen wurde dazu serviert. Nach der Degustation fuhren wir weiter Richtung Les Genevez, la Grégoire, Saignelégier nach Le Creux-des-Biches. Im Landgasthof « Relais de Peupe » wurden wir von der Wirtin Frau Fluck herzlichst begrüsst und wurden mit einem reichhaltigen Mittagessen überrascht. Nach dem Essen blieb noch genügend Zeiten um über alte  Zeiten zu plaudern oder die herrliche Jura Luft zu geniessen. Um 14.15 Uhr ging die Reise weiter, via. La Chaux-de-Fonds bis zur Vue des Alpes hier genossen wir die wunderbare Aussicht mit Sicht bis zum Neuenburgersee. Nach kurzer Rast fuhren wir weiter nach  Les Ponts-de-Martel. Das war das grösste Moorlandschaft Gebiet der Schweiz, es erstreckt sich über 18 km durch das Tal. Der Torfabbau diente im 19. Jahrhundert ausschliesslich zum Heizen der Uhrenindustrie von La Chaux-de-Fonds und Le Locle. Ab ca. 1945 wurde der Torf ausschliesslich für den Gartenbau gestochen. Der Torf wurde durchs Heizöl abgelöst, da Heizöl billiger war. Heute ist der Torfabbau nicht mehr rentabel. Der heutige gebrauchte Torf wird ausschliesslich aus dem Ostblock importiert. Vom den ursprünglichen 1500 Hektaren Hochmoorfläche im Tal von Les Port de Martel sind heute noch ca. 130 Hektaren, ist aber immer noch die grösste Hochmoorlandschaft in der Schweiz. Heute werden nur noch Führungen durchgeführt und gezeigt wie das Handwerk früher gemacht wurde. Seit dem 20. Jahrhundert wurde das Gebiet vom Bund zum Naturschutzgebiet ernannt. Unsere Fahrt führte uns durch das Val-de Travers nach Môtiers. Bei der Firma Mauler durften wir eine Filmvorführung von André Paratte anschauen, der die Geschichte des Prieuré und die Tradition Mauler nachzeichnet. Anschliessend durften wir eine interessante Führung miterleben und einiges erfahren über die Herstellung des edlen Schaumweines. In den Weinkellergewölben herrscht eine konstante Temperatur von 10 Grad, diese Abkühlung kam uns natürlich entgegen. Zum Abschluss durften wir noch eine Degustation der verschiedenen Produkte, die die Firma Mauler herstellt, geniessen. Wir wussten gar nicht, dass es so eine vielseitige Palette von Schaumwein gibt, die die Firma Mauler herstellt. Natürlich wurde auch regen Gebrauch gemacht und wurde eingekauft was das Zeug hält. Der grosse Hit war natürlich das Mauler-Champagner Fondue. Zum Glück hatte der Car einen grossen Stauraum, dass die vielen Cüplis und alles Eingekaufte im Car Platz hatte. Und schon war es Zeit für die Heimreise. Die Fahrt führte uns Richtung Neuenburg, dem Bielersee entlang, in der Gegend von Ligerz wollten einige aussteigen und bei Sali in der Dorfbrennerei noch eins genehmigen, aber einmal geht auch der schönste Tag zu Ende. Unser Chauffeur Herr Berthoud brachte die wohlgelaunte Gesellschaft wieder heil zurück nach Grenchen. Wir glauben, dass der Ausflug in den schönen Jura bei allen Beteiligen gut angekommen ist und sie meinten, dass wir im nächsten Jahr einen solchen Anlass wiederholen könnten. Ich habe sie getröstet, da ich bereits ein Entwurf für eine Reise in der Schublade habe.

Ich möchte alle ehemaligen Mittarbeiter der Firma Synthes, die wir noch nicht erreicht haben, an unseren nächsten zwei Anlässe erinnern. Am Mittwoch, 13. September 2017 haben wir eine Besichtigung vom Flugplatz in Grenchen und am Montag, 6. November 2017 unser Boccia-Plausch im Bocciadrom in Grenchen.
                                                                                                                                            Von Beat Studer

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