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Gegenwind für den Windpark auf dem Grenchenberg

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Es herrscht Gegenwind vom Verein Pro Grenchen, die das Windparkprojekt auf dem Grenchenberg einstellen wollen. Nun will der Verein vor dem Verwaltungsgericht Einsprache gegen das Projekt erheben, da das Gespräch mit der Bauherrin SWG und der Politik über ihre Anliegen nicht zum Ziel geführt hat.

Pro Grenchen hat herausgefunden, dass alleine die zu verlegenden Stromkabel 14 Millionen Franken kosten würde, bei einem Gesamtbudget von 35 Millionen Franken. Diese Rechnung geht für Pro Grenchen nicht auf, und man fürchtet, das Projekt könnte viel teurer werden als geplant. Für den SWG Direktor Per Just ist es schleierhaft, woher die Windparkgegner diese Berechnungen für sie Stromleitungen haben.

Doch ihre Einwände gegen das geplante Projekt sind nicht hauptsächlich die Kosten, sondern es geht ihnen mehr um den Schutz des Naherholungsgebiets und die Verschandelung des Landschaftsbildes. Man fürchtet gravierende, irreparable Schäden für die Natur und den Lebensraum der Tiere.

Meiner Meinung nach ist der Windpark ein vielversprechendes Projekt, das einen Teil zum Atomausstieg und zur Energiestrategie 2050 des Bundesrates beitragen würde, und Grenchen in die Zukunft der erneuerbaren Energien führen könnte. Auch wenn das Landschaftsbild darunter leiden würde, was mich persönlich auch sehr stört, ist es heutzutage unumgänglich, solche Projekte zu realisieren. Erste Priorität aber hat für mich die bestmöglichste Intakthaltung der Natur, was hoffentlich auch an erster Stelle der Bauherrin SGW steht.

Einsprachen und Einwände wie diese von Pro Grenchen soll und muss es auch geben, so dass die Verantwortlichen sich ihrem Projekt nicht all zu sicher sind und leichten Gegenwind verspüren. Denn Einwände tragen meistens zur Nachhaltigkeit und Verbesserung solcher Projekte bei.

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