Mit einem Appenzeller Zäuerli eröffneten die Jodlerinnen und Jodler ihren traditionellen Jodlerobe am vergangenen Samstag. Anton Mösch begrüsste die Anwesenden, darunter erfreulich viele Vereinsdelegationen, in der ausverkauften Mehrzweckhalle 1958. Im Lied «Senneball», einer Komposition von Fritz Elber, singen die Sängerinnen und Sänger noch von einer fröhlichen Innerschweizer Sennenchilbi und schon macht sich das Chinderjodelchörli für seinen ersten Auftritt parat. Kleinere und grössere Kinder in schmucken Trachten, die Mädchen mit aparten Zopffrisuren, gewinnen das Publikum auf Anhieb mit ihrem engagierten Auftritt, den Jodel- und Ratzliedli und ganz besonders mit dem Trauffer-Hit «Heiterefahne». Zugaben waren ein Muss, die Freude der Kinder am Singen nicht zu übersehen. Einfühlsam und sorgfältig begleitete Doris Erdin auf dem Akkordeon die Kinder und später auch die Solo- und Duettvorträge.

«Mys Härz», ein Jodellied von Beat Jäggi, wird von Lisbeth Vogt überzeugend und gekonnt dargeboten. Später im Programm wird sie mit einem weiteren Solo, «Sie täupele zäme», komponiert von Ernst Sommer, die Zuhörenden überzeugen. Erneut auf der Bühne ist jetzt der Jodlerklub mit dem Lied «Duftendi Veiali», einer anspruchsvollen und wunderschönen Komposition von Marie Theres von Gunten, gefolgt von Emil Herzogs fröhlichem Jodellied «Der Hüeterbueb». Vor der Pause durfte sich das Publikum noch über eine Darbietung beider Chöre mit «Wei no chli bliibe» freuen. Die junge Jodlerin, Diana Birri, welche sowohl im Chinderchörli als auch im Jodlerklub sang, fasste rückblickend die Geschichte des Chörlis zusammen und überreichte dem Dirigenten, Matthias Hunziker, ein Geschenk. Sie selbst und andere, dem Kindesalter entwachsene Jugendliche, verabschiedeten sich an diesem Abend.

Die junge und ausgezeichnete Jodlerin, Sophie Brodbeck, eröffnete den zweiten Konzertteil gemeinsam mit Matthias Hunziker. Für das wunderschönen Duett von Emil Wallimann «d’Liit wärdid wieder dänke», ernteten sie mehr als verdienten Applaus. Die langjährige Erfahrung von Therese Muntwiler und die junge Stimme von Laura Ender fanden in harmonischer Einheit zum Duett «Was ich z’allerliebscht möcht ha» von Adolf Stähli zusammen. Mit einem letzten Auftritt des Jodlerklub, welcher den Polo Hofer Hit «Blueme», das stimmungsvolle «Obiglied» von A.L. Gassmann und den zum «Fricktaler Kafi Kirsch» leicht modifizierten Äntlibuecher Kafiblues» von Ruedi Birri sang, endete der offizielle Konzertteil mit langem Applaus. Nun war die Bühne frei für die Ländlerkapelle «3Fach Hirsche», welche zur Unterhaltung und zum Tanz aufspielte.

Eine grosszügig bestückte Tombola animierte die Anwesenden zum Loskauf. Für das leibliche Wohl sorgte die fleissige Küchenmannschaft, im Service effizient unterstützt durch die charmanten Damen der Gymnastikriege. Unzählige helfende Hände haben mitgeholfen, diesen Abend zu einem Erfolg zu führen. Ihnen allen gebührt ein grosses Dankeschön! Der nächste Jodlerabend des Jodlerklub und des Chinderjodelchörli Frick findet am 25. Januar 2020 statt.