Bellikon

Das Geschäftsjahr 2018 der Rehaklinik Bellikon

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2018 war ein wegweisendes Jahr für die Rehaklinik Bellikon. Es brachte im positiven Sinne grosse Veränderungen mit sich. Parallel zum 100-Jahr-Jubiläum der Suva fand auch der mehrjährige Um- und Neubau der Klinik seinen Abschluss. Mit modernen, prozessorientierten Infrastrukturen, unter neuer Führung und mit kürzeren Entscheidungswegen ist die Klinik für kommende Herausforderungen bestens aufgestellt.

Nicht nur das 100-Jahr-Jubiläum der Suva gab 2018 Anlass zum Feiern, sondern auch der Abschluss des umfassenden Um- und Neubaus der Rehaklinik Bellikon. Ohne Zeitverzögerungen konnten die rundum modernisierten Klinikräumlichkeiten in Betrieb genommen werden – eine immense Aufgabe für das Klinikpersonal, welches auch in der teils anspruchsvollen Übergangsphase eine konstant hochstehende Behandlungsqualität sicherstellte. Seit Juni 2018 steht den hochspezialisierten Teams eine Infrastruktur zur Verfügung, die heutigen und künftigen Ansprüchen auf lange Sicht gerecht werden wird. Nicht nur im Klinikalltag, sondern auch im Rahmen der erfolgreichen Rezertifizierung nach Norm ISO 9001:2015 hat sich bestätigt, dass die neue prozessorientierte Infrastruktur die Behandlungsprozesse nachhaltig unterstützt, indem sie kurze und zielgerichtete Behandlungswege und -abläufe fördert.

Nach dem Um- und Neubau standen der Rehaklinik Bellikon im zweiten Halbjahr 2018 222 Betten für die Belegung zur Verfügung. Dies waren 17 Betten mehr als im ersten Halbjahr. Die Klinik wies demzufolge 72‘508 Pflegetage aus, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von rund 2200 Pflegetagen entspricht. Im stationären Bereich wurden im Berichtsjahr 1534 Patienten rehabilitiert (1,8 Prozent mehr als im Vorjahr). Trotz einem intensiven Jahr voller Bautätigkeit im ersten Halbjahr weist die Rehaklinik Bellikon für 2018 einen Umsatz von 80,5 Mio. CHF aus (2017: 76,0 Mio. CHF). Sie beschäftigte per 31. Dezember 573 Mitarbeitende bei insgesamt 474 Vollzeitstellen. 2018 verzeichnete die Klinik im ambulanten Bereich 2578 Patienten. Dies entspricht einer Abnahme von 7,8 Prozent gegenüber 2017. Dieser Rückgang liegt vor allem darin begründet, dass in der Phase nach der Inbetriebnahme der neuen Infrastruktur Priorität auf stationäre Patienten gelegt wurde.

Dem Paradigmenwechsel gerecht werden: ambulant vor stationär

Um mit ihren Produkten und Dienstleistungen der wachsenden Nachfrage nach ambulanten Leistungen gerecht zu werden, richtet die Klinik ihr Augenmerk künftig noch stärker auf

ambulante Angebote. Auch die Bedürfnisse des Marktes – Stichworte: Kostendruck, optimale Allokation der Ressourcen sowie das ideale Setting für die Patienten (mit dem Ziel Wiedereingliederung) tendieren mehr und mehr in diese Richtung. Hier liegt für die Rehaklinik Bellikon eine grosse und anspruchsvolle Aufgabe, der sie sich 2019 intensiv widmet. Mit der vermehrten Konzentration auf ambulante Produkte und Dienstleistungen stärkt sie ihr Angebot im Feld der «ambulanten Rehabilitation». Unter diesem Begriff ist ein umfassendes Behandlungskonzept zu verstehen, bis hin zur erfolgreichen beruflichen Eingliederung. Interprofessionelle Teams unter der Führung von auf Rehabilitation spezialisierten Ärzten bieten eine pluridisziplinäre Versorgung im Setting einer Tagesrehabilitation an. Damit hebt sich die ambulante Rehabilitation der Rehaklinik Bellikon deutlich von ambulanten Therapien ab, wie sie vielerorts als Einzelmassnahmen angeboten werden. Aufgrund der Marktentwicklung und der steigenden Nachfrage der Zuweiser wird die Klinik bis zum Sommer 2019 ihre ambulanten Dienstleistungsangebote in einem tagesklinischen Rahmen markant ausbauen.

Neuausrichtung in der Führungsstruktur

Auch die Führungsstruktur und die Prozessorganisation unterlagen im Jahr 2018 tief-greifenden Veränderungsprozessen. Am 1. Juli 2018 übernahm Dr. Gianni Roberto Rossi als CEO das operative Geschäft der Rehaklinik Bellikon. Das bisherige duale Führungsmodell ist durch ein CEO-Modell abgelöst worden. Mit der Neuorganisation der Führungsstrukturen werden die klinikinternen Prozesse und die Entscheidungswege verkürzt – für effektivere Organisations- und Behandlungsabläufe, die dem Patienten bestmögliche Rehabilitation ermöglichen und gleichzeitig zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit der Klinik beitragen sollen.

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