Oensingen

Da ging es um die Wurst in Oensingen

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Was ein Reformator mit Würsten zu tun hat.

Unter dem Motto: „Jetzt geht‘s um die Wurst“ startete am Bettagmorgen das Jubiläumsfest der reformierten Kirchgemeinde Oensingen-Kestenholz mit Szenen zum Leben des vor 500 Jahren in Zürich wirkenden Schweizer Reformators, Huldrych Zwingli. Bei Gottesdienst wirkten 60 PrimarschülerInnen aus Oensingen und Kestenholz, der Pauluschor und die Tanzgruppen des kreativen Kindertanzes Aarau mit. Die Gesamtleitung hatten Pfarrerin Yvonne Gütiger, Sozialdiakon Urs Wieland und Katechetin Barbara Meier inne. Auch diese Jahr war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt.

Das Stück spielte in zwei  Zeiten: In der Jetztzeit agierten ein Vater mit seinen zwei Kindern, die in Zürich als Touristen auf Tour sind. In der Vergangenheit waren Ausschnitte aus dem Leben von Huldrych Zwingli zu sehen, die – unterbrochen von den Fragen der „Jetztzeitkinder“ erklärt wurden. Natürlich war hier auch das „Froschauer Wurstessen“ ein Thema, dass dem Theater seinen Titel gab. Dass die Reformierten auch heute noch tatkräftig vom Reich Gottes verkünden und dazu gern bei einem Essen die Gemeinschaft feiern, zeigte sich beim anschliessenden Festtagesschmaus, den die fleissigen Kirchgemeinderäte und weitere Helfer und Helferinnen aus dem Kirchenteam vorbereitet hatten. Unter Koordinator Ruedi Grossenbacher konnte jeder seine Begabung beim Auf- und Abbau, beim Backen von Kuchen, beim Zubereiten von Güggeli  mit Pommes und Salaten, beim Essenverkauf, an der Getränke- und Kuchentheke und vielem mehr einbringen. So stand auch dieses Jahr das Kirchenfest der Reformierten beim strahlendem Sonnenschein unter dem Segen Gottes und Gross und Klein waren sich einig: Bei der Reformation ging es um die Wurst und um ganz viel gelebte christliche Gemeinschaft.

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