Anfangs Februar wurde ich von meiner Hausärztin, als Notfall ins Spital eingewiesen. Die Aufnahme auf der Notfallstation wurde mir vom Personal erleichtert. Die Erstuntersuchung erfolgte umgehend. Anschliessend wurde ich in die medizinische Abteilung verlegt. Während meinen 10-tägigen Aufenthalt waren mehrere Untersuchungen notwendig. Diagnose: Krebs. Ich wurde zu jeder Untersuchung im Voraus orientiert, ebenfalls erhielt ich die Resultate sofort und fachliche Auskünfte auf meine Fragen.

Anhand des Befundes war klar, dass jetzt die Onkologie meine Behandlung übernehmen wird. Auch da wurde ich über die notwendige Chemo-Behandlung und die Chancen eines Erfolges bestens informiert. Jede Frage wurde zu meiner Zufriedenheit beantwortet. Vorgänge die ich nicht genau nachvollziehen konnte wurden mir auf einfache Art erklärt.

Nach der ersten Chemotherapie bekam ich eine Infektion und musste mit hohen Fieber notfallmässig um 22Uhr in die Notaufnahme gehen. Bei mir war es höchste Zeit, behandelt zu werden. Was die Notfallärztin sofort erkannte und die nötigen Massnahmen traf. Das Pflegepersonal machte ihre Arbeit sehr professionell. Auf der Station war ich wieder sehr gut aufgehoben.

Nach 6 Tagen konnte ich das Spital wieder verlassen und meine Gesundheit erlaubte es die ambulante Chemotherapie fortzusetzen.

Was ich auch als sehr positiv empfand, war die Tatsache, dass man in der Onkologie immer vom gleichen Arzt behandelt wird. Ich werde auch weiterhin sein Patient bleiben. Zu meinem Onkolog hatte ich volles Vertrauen, was psychisch für mich eine Hilfe war, das Ganze durchzustehen. In der Onkologie ist eine gute Stimmung was auf die Patientinnen und Patienten positiv wirkt. Das Personal ist sehr einfühlsam und verhält sich dementsprechend.

Danke an alle Personen die mich behandelt haben und weiterhin betreuen. Für mich verdient das Bürgerspital Solothurn eine sehr gute Bewertung.

G. Graber